Vom
Buddha zum Buddhismus
Buddha
Begründer
der Religion ist Siddharta Gautama.
Ungefähr im Jahr 560 vor Chr. wurde in Kapilavastu im
Norden von Indien, in der edlen Familie Gautama (eine Kriegerkaste)
ein Junge geboren dem man den Namen Siddharta gibt.
Er wurde in den Palästen seiner Familie erzogen. In einer
glücklichen Umwelt, wo alle Mängel der Außenwelt
von ihm ferngehalten wurden.
Mit 16 Jahren heiratete er und blieb mit seiner Frau noch
dreizehn Jahre im Palast seiner Eltern. Bis zum Tag, wo er
das erstemal aus diesem Puppenhaus herausgekommen ist und
er nach und nach zuerst einen durch das Alter gebogenen Mann
begegnet, einem von der schwarzen Pest zitternden Mann, um
zuletzt auf ein Gefolge zustossen, das einen Leichnam zum
Begräbnisholzstoß führt.
Der junge Prinz verläßt daraufhin auf der Stelle
die harmonische Welt und die Reichtümer, die ihn bis
dahin umgeben hatten. Er schneidet sich die Haare, zieht sich
ein einfaches Gewand an um in der Einsamkeit und Askese eine
Antwort auf die drei schrecklichen Fragen zu finden, die er
sich soeben gestellt hat: warum muß man altern, leiden,
sterben? Warum ist das Leben des Menschen Schmerz? Welches
ist der Sinn dieses Lebens?
Aber er findet keine Antwort und wird sich bewußt, daß
die übertriebene Askese eine Leidzunahme verursacht und
dieser Weg sowenig bringt wie das Luxusleben. Er setzt sich
unter einem Baum und beginnt lange zu meditieren. Aus diese
Meditation erwacht er als erleuchtet.
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weiter
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