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Feng Shui - die chinesische Harmonielehre auf einen Blick

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Vorwort
Die Grundlagen
Kosmische und menschliche Ordnung
Yin und Yang
Die fünf Elemente
Drachenlinien
I - Ging
Chi - Atem des Lebens

Chi
 

 


Die Lehre vom rechten Chi

Chi, die Energie, die aus dem Universum zu uns stößt, ist eine Kraft, die nicht leicht zu fassen ist. auch die alten Philosophen Chinas waren sich über die Natur des Chi nicht einig. So lehrte Lao Tse, daß alles Existierende aus Yin und Yang zusammengesetzt ist und daß das Chi diese beiden harmonisch miteinander verbindet. Men Tse hingegen sagt, daß im Himmel und auf Erden alles erfüllt ist von nur einer Kraft, der größten und der stärksten: nämlich dem Chi. Es beeinflusst Raum und Zeit.

Tatsächlich waren die Philosophen also unterschiedlicher Meinung. Die einen vertraten eine eher materialistische Auffassung, die anderen eine idealistische. Während die Materialistischen davon ausgingen, daß das Chi der Ursprung des Seins bildet, glaubten die Idealisten, daß das Chi eine rein geistige Angelegenheit sei.

Kombiniert man nun aber beide Auffassungen, so stellt man erstaunt fest, daß man zu einem recht modernen Bild der heutigen Wissenschaft gelangt. Demnach ist die Materie nämlich ein stofflicher Ausdruck eines unstofflichen Geistes. Die Feng Shui Lehre folgt der Argumentation, daß das Chi der Beginn allen Seins ist. Damit ist das Chi verantwortlich für die Existens des Menschens und damit auch für sein Glück oder Unglück. Da es jedoch stets in Bewegung ist, gibt es kein ewiges Unglück, aber auch kein ewiges Glück, sondern nur den Wechsel von beiden.


© by DBM - im April 2003