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Die Lehre vom rechten Chi
Chi,
die Energie, die aus dem Universum zu uns stößt,
ist eine Kraft, die nicht leicht zu fassen ist. auch die alten
Philosophen Chinas waren sich über die Natur des Chi
nicht einig. So lehrte Lao Tse, daß alles Existierende
aus Yin und Yang zusammengesetzt ist und daß
das Chi diese beiden harmonisch miteinander verbindet.
Men Tse hingegen sagt, daß im Himmel und auf Erden
alles erfüllt ist von nur einer Kraft, der größten
und der stärksten: nämlich dem Chi. Es beeinflusst
Raum und Zeit.
Tatsächlich
waren die Philosophen also unterschiedlicher Meinung. Die einen
vertraten eine eher materialistische Auffassung, die anderen
eine idealistische. Während die Materialistischen davon
ausgingen, daß das Chi der Ursprung des Seins bildet,
glaubten die Idealisten, daß das Chi eine rein
geistige Angelegenheit sei.
Kombiniert
man nun aber beide Auffassungen, so stellt man erstaunt fest,
daß man zu einem recht modernen Bild der heutigen Wissenschaft
gelangt. Demnach ist die Materie nämlich ein stofflicher
Ausdruck eines unstofflichen Geistes. Die Feng Shui Lehre
folgt der Argumentation, daß das Chi der Beginn
allen Seins ist. Damit ist das Chi verantwortlich für
die Existens des Menschens und damit auch für sein Glück
oder Unglück. Da es jedoch stets in Bewegung ist, gibt
es kein ewiges Unglück, aber auch kein ewiges Glück,
sondern nur den Wechsel von beiden.
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