Feng Shui - die chinesische Harmonielehre auf einen Blick

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Vorwort
Die Grundlagen
Kosmische und menschliche Ordnung
Yin und Yang
Die Fünf Elemente
Drachenlinien
I - Ging
Chi - Atem des Lebens

 

 


Drachenlinien

Das die Erde über ein Magnetfeld verfügt, gehört heute zu den unbestrittenen Erkenntnissen der Wissenschaft. Sehr viel geringer ist jedoch die Zustimmung, wenn davon gesprochen wird, daß magnetische adern Einfluß auf uns Menschen nehmen können. Dabei haben schon unsere Vorfahren ihre Kultstätten, Paläste, Tempel und Kirchen an den Schnittstellen solcher so genannter "Drachenlinien" erbaut, weil hier die Erdenergie offenbar stärker und wirkungsvoller war( und ist) als an anderen Orten.

Unsere Vorfahren, so spekuliert man heute, sollen einen "sechsten Sinn" für diese Erdmagnetfelder besessen haben, einen sinn, der uns heute verloren gegangen ist. Und so haben wir es heute schwer, die Wirkungskraft der Drachenlinien aufzuspüren. Das sie aber existiert, können wir nicht zuletzt bei kranken und verletzten Tieren sehen, die sich stets auf den unsichtbaren Drachenlinien bewegen. Es scheint als wüßten sie, daß sie aus der erde jene Kraft beziehen können, die sie benötigen, um wieder gesund zu werden. Auch die Feng Shui Lehre macht sich dieses Wissen um die magnetischen Kräfte aus der Erde zu eigen. "Geomantie" nennt man diese Kunst, was soviel bedeutet wie "Vorhersage aus der Erde".

Warum aber nennt man die erdmagnetischen Adern nun Drachenlinien? In China bringt man dem Drachen seit uralten Zeiten besondere Aufmerksamkeit entgegen. So achten die alten Feng Shui Meister, wenn sie einen Bauplatz für ein Haus untersuchten, besonders auf die Form der Bergrücken ( und ihrer eventuellen Ähnlichkeit mit einem Drachen) und führten


© by DBM - im April 2003