Feng Shui - die chinesische Harmonielehre auf einen Blick

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Vorwort
Die Grundlagen
Kosmische und menschliche Ordnung
Yin und Yang
Die Fünf Elemente
Drachenlinien
I - Ging
Chi - Atem des Lebens
 

 


Kosmische und menschliche Ordnung

Wer sich mit Feng Shui beschäftigt, studiert den Zusammenhang von kosmischen und irdischem Leben. Schon unsere Ahnen wußten, daß alles, was auf unserer Erde lebt, in geheimer Beziehung zum Universum steht. Sie erkannten die Gesetze, nach denen Sonne, Mond und Planeten unser Dasein beeinflussen, und versuchten, dieses Wissen in ihrem Alltag zu nutzen.

Irgendwann jedoch verschwanden diese Erkenntnisse nach und nach, wurden mißachtet oder durch anderes Wissen ersetzt. Erst mit der Wiederentdeckung der Spiritualität beginnen wir, uns den alten Gewißheiten wieder anzunähern. Wir entdecken heute, daß die menschliche Ordnung nur ein Abbild der kosmischen ist, und wir erkennen, daß alles nach dem selben Prinzipien funktioniert. Am wichtigsten ist aber die Einsicht, daß die kosmische Ordnung auch ohne die menschliche möglich ist, nicht aber umgekehrt.

Aus den universellen Gesetzen leiteten unsere Vorfahren ihre Erkenntnisse im physikalischen, geologischen, mathematischen und chemischen Bereich her. Sie wurden beim Bau der Pyramiden verwendet, aber auch bei der Errichtung von Kathedralen. Oder bei der Erforschung der Wachstumsbedingungen von Pflanzen. Alles, so erkannte man, unterliegt festen, unabänderlichen Regeln. Und im alten China wurde aus diesen Regeln die Feng Shui Lehre entwickelt. Es ist nötig, die von Feng Shui verkörperte Harmonielehre zu verinnerlichen.


© by DBM - im April 2003