Feng Shui - die chinesische Harmonielehre auf einen Blick

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Vorwort
Die Grundlagen
Kosmische und menschliche Ordnung
Yin und Yang
Die Fünf Elemente
Drachenlinien
I - Ging
Chi - Atem des Lebens

Yin und Yang
 

 


Yin und Yang

Feng Shui bedeutet also sowohl das wissen um die naturgegebene Disharmonie als auch die Kunst, aus dieser Dissonanz eine positive Abstimmung zu schaffen, damit der Mensch nicht unter schlechten Einflüssen der Unregelmäßigkeit leiden muß.Yin und Yang sollten daher stets im Ausgleich zueinander stehen. Tun sie das, so entsteht durch das ihnen innewohnende Chi alles Leben im Universum und auf der Erde: Bäume wachsen, Blumen erblühen in vielen Farben, Samen erhalten ihre Reife. Kälte und Wärme sowie Tag und Nacht wechseln einander ab. Um das Jahr strukturieren zu können, hat der Mensch den Jahreszeiten Namen gegeben. Und doch sind diese Gezeiten nichts anderes als unterschiedliche Gewichtungen von Yin und Yang.

- Der Frühling hat etwas Yang, stammt jedoch von Yin. Beide aber lassen die Pflanzenwelt   gedeihen und schenken den Lebewesen neue Aktivität.
- Der Sommer ist vollständig Yang, doch auch etwas Yin ist (in versteckter Form)
   vorhanden: Alle Früchte werden reif.
- Der Herbst wiederum ist vollständig Yin und etwas Yang ist versteckt: Die Kraft des Yin   beendet das Wachstum des Sommers und läßt die Pflanzen austrocknen.
- Der Winter kommt mit der Kraft des Yin. Die Tage sind kurz, die Nächte lang - das Yang   hat keine Energie mehr. Es bereitet sich jedoch, verborgen unter dem Yin, auf den Frühling   vor.

Neben dem Harmoniestreben von Yin und Yang ist für das Feng Shui noch eine weitere Naturbeobachtung von großer Wichtigkeit: das Zusammenspiel der "Fünf Elemente". Ohne dessen Kenntnis ist eine Bestimmung von Glück und Unglück nahezu unmöglich.


© by DBM - im April 2003