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Yin und Yang
Feng
Shui bedeutet also sowohl das wissen um die naturgegebene
Disharmonie als auch die Kunst, aus dieser Dissonanz eine positive
Abstimmung zu schaffen, damit der Mensch nicht unter schlechten
Einflüssen der Unregelmäßigkeit leiden muß.Yin
und Yang sollten daher stets im Ausgleich zueinander stehen.
Tun sie das, so entsteht durch das ihnen innewohnende Chi
alles Leben im Universum und auf der Erde: Bäume wachsen,
Blumen erblühen in vielen Farben, Samen erhalten ihre Reife.
Kälte und Wärme sowie Tag und Nacht wechseln einander
ab. Um das Jahr strukturieren zu können, hat der Mensch
den Jahreszeiten Namen gegeben. Und doch sind diese Gezeiten
nichts anderes als unterschiedliche Gewichtungen von Yin
und Yang.
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Der Frühling hat etwas Yang, stammt jedoch von Yin.
Beide aber lassen die Pflanzenwelt gedeihen und
schenken den Lebewesen neue Aktivität.
- Der Sommer ist vollständig Yang, doch auch etwas
Yin ist (in versteckter Form)
vorhanden: Alle Früchte werden reif.
- Der Herbst wiederum ist vollständig Yin und etwas
Yang ist versteckt: Die Kraft des Yin beendet
das Wachstum des Sommers und läßt die Pflanzen austrocknen.
- Der Winter kommt mit der Kraft des Yin. Die Tage sind
kurz, die Nächte lang - das Yang hat
keine Energie mehr. Es bereitet sich jedoch, verborgen unter
dem Yin, auf den Frühling vor.
Neben
dem Harmoniestreben von Yin und Yang ist für das
Feng Shui noch eine weitere Naturbeobachtung von großer
Wichtigkeit: das Zusammenspiel der "Fünf Elemente".
Ohne dessen Kenntnis ist eine Bestimmung von Glück und
Unglück nahezu unmöglich.
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