Schon als ganz kleines Mädchen hat mich der Adventskalender fasziniert.

Obwohl ich die Schokolade liebe, waren mir jedoch immer die Adventskalender ohne lieber. Zum einen schmeckte die Schokolade nicht und zum anderen gab es in diesen Schoko gefüllten Adventskalender keine so schönen Bilder. Aber genau auf die freute ich mich doch immer so. Das hat sich bis heute nicht geändert, Bilder faszinieren mich noch immer, wie der/die geneigte Besucher/in sicher weiß ;).

Deshalb gibt es auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender mit Bildern und ich hoffe er findet genauso viel Anklang wie die Jahre davor. Winterlandschaften ist das diesjährige Thema.

Weihnachten - wunderschöne, bezaubernde, märchenhafte Zeit. Tief in mir werden herrliche Kindheitserinnerungen erweckt, ich genieße in freudiger Erwartung das sich nähernde Fest.

Weihnachten - dieses Wort gleicht einem Zauberspruch. So viele wunderbare Gefühle sind in diesem einen Wort verborgen: Erwartungen, Erinnerungen, Träume. Für mich ist Weihnachten, das Symbol der Geborgenheit, der Fröhlichkeit, der Milde und der Güte. Jedes christliche Land feiert dieses, eines der größten religiösen Feste, auf eine andere Art. Jedes Land, jede Region, jeder Bezirk, hat zahlreiche Sitten und Bräuche, die sich meistens ganz stark voneinander unterscheiden. Deshalb erzählt mein Adventskalender dieses Jahr von Weihnachtsbräuchen aus den verschiedenen EU Ländern. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen wie z.B. in Zypern oder in Finnland Weihnachten gefeiert wird.

Es gibt Gedichte, weihnachtliche Rezepte und mein Weihnachtswunsch. Viel zu lesen also, damit die Tage bis Weihnachten in Kurzweil vergehen. Jeden Tag eine kleine Überraschung.

Eine friedliche und lauschige Adventszeit wünsche ich und hoffe das auch in diesem Jahr mein Adventskalender wieder dazu beiträgt.

Martina De Bressing



Belgien    Weihnachten in Belgien

Brüssel - Grand Place Noel

 Brüssel - Grand Place Noel

Da ich viele Jahre in Belgien lebte fange ich damit den Reigen an.

Der Weihnachtsmann, in Belgien "Kerstmann" genannt, ist von wenig Bedeutung. Die Hauptrolle spielt der "Sint Niklaas", der Nikolaus. In der Nebenrolle ist der "zwarte Piet", also Knecht Ruprecht, zu sehen. Die beiden werden, genau wie in den Niederlanden, mit Freude empfangen und mit Umzügen gefeiert. Am Abend des 5. Dezembers stellen die Kinder ihre Stiefel vor die Tür, in der Hoffnung, dass der gute "Sint Niklaas" und sein Gefährte auch über das Dach ihres Hauses reiten und die Schuhe bis zum Rand mit Schokoladen-Buchstaben, Pfefferkuchen und Spekulatius füllen. Aber auch die "großen" Geschenke gibt es schon am 6. Dezember.

In manchen belgischen Städten, z.B. in Lüttich oder Brüssel, gibt es während der Dezembertage Weihnachtsmärkte. Auf dem "Grand Place", dem Brüsseler Hauptplatz, ist sogar eine Krippe mit echten Bäumen und beleuchteten Tieren aufgebaut. Außerdem werden in den Kirchen Krippenspiele aufgeführt.

Ein weiterer Brauch der Belgier ist das sogenannte "Trairies". Das ist eine Art Kartenspiel, welches jährlich kurz vor Weihnachten an der Maas, also im Osten des Landes gespielt wird. Für einen Einsatz erhält der Spieler eine Spielkarte. Die letzte Karte wird offen aufgelegt.
Wer die höchste Karte der aufgedeckten Spielfarbe besitzt, bekommt einen Stollen.


Zum heutigen Rezept bitte auf die Flagge klicken Kulinarisches in Belgien

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