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Weihnachten
in Finnland
Weihnachtsmarkt
in Turku
Hauskaa
Joulua!
Weihnachten
ist für
die Nordeuropäer
ein besonderes
Fest. Nach
dem feuchten,
ungemütlichen
und dunklen
Herbst bedeutet
das Weihnachtsfest
eine Hoffnung
auf das Licht,
welches allmählich
die Finsternis
verdrängt.
Um allerdings
den Herbst
schon wärmer
und behaglicher
zu gestalten,
feiern die
Finnen schon
ab Oktober
"Pikkujoulu"
- das kleine
Weihnachtsfest.
Dieses ist
mit fröhlichen
Vorbereitungen
für den
24. Dezember
verbunden.
Weihnachten
in Finnland
ist natürlich
vor allem
davon geprägt,
dass man hierzulande
die Heimat
von Santa
Claus
sieht. Deshalb
kommt der
Herr des
Weihnachtsfestes
(der hier
Joulupukki
heisst) auch
nicht heimlich
durch Schornsteine,
sondern er
besucht die
Kinder (die
verkleiden
sich extra
für ihn
als Elfen)
persönlich.
Der
Nachfolger
des Heiligen
von Myra (Gegend
von Antalya/Türkei)
residiert
im Berg Korvatunturi
und noch niemand
hat den geheimen
Eingang finden
können.
Korva
heisst übrigens
Ohr, weil
der Berg als
riesiges Ohr
geformt ist,
damit Santa
die Wünsche
in aller Welt
hören
kann, die
an ihn ergehen.
Der Korvatunturi
als Heimstätte
wurde ihm
1927 vom finnischen
Rundfunk erfolgreich
zugewiesen
... In jedem
Fall bestreiten
die Finnen
die (vor allem
amerikanische)
Auffassung,
Santa Claus
residiere
am Nordpol
- schließlich
weiss jeder
Mensch, dass
niemand am
Nordpol leben
kann!
Santa
Claus
ist anders
als sein historisches
Vorbild verheiratet
und seine
Gattin ist
zusammen mit
den Elfen
(hier geschieht
eine Anleihe
bei nordischen
Mythologien)
das ganze
Jahr über
beschäftigt,
all die herrlichen
Geschenke
anzufertigen.
Dazu sind
sehr viele
handwerkliche
Fähigkeiten
nötig,
in den letzten
Jahren ist
wohl noch
Elektronik
dazugekommen,
um all die
Kinderhandys
und Spielkonsolen
anzufertigen
(dazu haben
sich die Finnen
allerdings
noch nicht
geäussert).
Die Besonderheiten
der finnischen
Weihnachtsfeier
Das eigentliche
Weihnachtsfest
der Finnen
weicht sehr
stark von
den üblichen
internationalen
Gebräuchen
ab. Vor allem
konzentriert
es sich auf
den 24.
Dezember
und überlässt
dem 25. nur
untergeordnete
Bedeutung.
Die
Weihnachtsfeierlichkeiten
beginnen bereits
um 12 Uhr
Mittags mit
der feierlichen
Ausrufung
des Weihnachtsfriedens
in Turku
(frühere
finnische
Hauptstadt).
Diese auf
mittelalterlichen
Riten beruhende
Tradition
(seit über
500 Jahren!)
wird medial
im ganzen
Land verfolgt.
In früheren
Zeiten wurde
dieser Friede
ganz besonders
ernst genommen:
Wer es wagte,
die zwölf
Weihnachtstage
durch ein
Verbrechen
zu entweihen,
musste mit
besonders
harter Strafe
rechnen.
Nach
der Zeremonie
greift das
erste Festtagsmahl
platz, der
Nachmittag
und frühe
Abend ist
Friedhofbesuchen
gewidmet,
wobei die
Gräber
weihnachtlich
geschmückt
werden, mit
sehr vielen
Kerzen und
Kränzen.
Finnische
Friedhöfe
bieten bei
Einbruch der
Dunkelheit
am 24.
Dezember
ein beeindruckendes
Bild. In vielen
Städten
werden auch
die im Krieg
Gefallenen
von Soldaten
und Organisationen
geehrt.
Das
Santa Claus
Postamt
Es ist ein
wirkliches
Postamt in
Finnland,
das für
sich in Anspruch
nimmt, das
einzige Santa-Claus-Postamt
der Welt zu
sein. Was
stimmen könnte,
denn die österreichische
Tradition
(Postamt
Christkindl)
richtet sich
an das Christkind
und auch die
Santa Claus
Nebenpostämter
in Japan,
Singapur und
Estland sollten
dem keinen
Abbruch tun.
Wer rechtzeitig
(sprich bis
3. Dezember)
an Santa
Claus
schreibt (und
5 Internat.
Antwortscheine
beilegt),
kann damit
ein Antwortschreiben
samt kleinem
Geschenk ordern.
Hier die Anschrift:
Santa's
Main Post
Office
FIN-96930
Napapiin
Und
was außerdem
am "Heiligen
Abend"
in Finnland
auf keinen
Fall fehlen
darf: ein
Besuch in
der Sauna!
Zum heutigen
Rezept bitte
auf die Flagge
klicken 
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