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Weihnachten
in Portugal
Weihnachtsmarkt
in Lissabon
Rua de Santa
Justa
Weihnachten
ist in Portugal
das bedeutendste
Fest des Jahres.
Es wird in
der Großfamilie
auf dem Land
gemeinsam
mit den Nachbarn
gefeiert.
In einigen
Dörfern
wird auf dem
Platz vor
der Kirche
ein Baumstamm
verbrannt,
damit sich
die Menschen
nach der Mitternachtsmesse
wärmen
können.
In
manchen Gegenden
geht man von
Tür zu
Tür,
spielt Akkordeon,
Querflöte,
Gitarre oder
Mandoline
und singt
Lieder zur
Geburt des
Christuskindes.
Der Höhepunkt
der portugiesischen
Weihnachtszeit
ist der Heilige
Abend.
Aufgetischt
werden Kartoffeln,
Gemüse
und Kabeljau
und was auf
keinen Fall
fehlen darf:
der "bolo
rei"
der Weihnachtskuchen!
Mit wohlgefüllten
Bäuchen,
versammelt
man sich anschließend
bei der Krippe
um die Geschenke
auszupacken.
Diese werden
nicht vom
Weihnachtsmann
gebracht,
sondern sollen
ein Symbol
für die
Gaben sein,
welche die
Hirten dem
Jesuskind
gegeben haben.
Zur
Mitternachtsmesse
bringen die
Menschen ländliche
Produkte als
Geschenk für
das Christuskind
mit und legen
sie vor die
Krippe
nieder.
Auch
am ersten
Weihnachtsfeiertag
gibt es wieder
reichlich
zu essen.
Zuerst wird
"farrapo
velho"
serviert.
Dieses Gericht
wird aus den
Resten des
vorigen Abendessens
gemacht: alles
wird zerkleinert,
in ein Topf
geworfen und
mit einer
ordentlichen
Portion Knoblauch
gebraten.
Danach gibt
es im Ofen
gebratenen
Truthahn mit
Kartoffeln,
Reis und Gemüse,
anschließend
eine Nachspeise.
Zum
heutigen Rezept
bitte auf
die Flagge
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