England  Weihnachten in England

Regents Street in London

 Regents Street in London

In England spielen die Mistelzweige eine wichtige Rolle. Am Christmas Day dürfen alle Frauen und jungen Mädchen ungefragt geküsst werden, sobald sie unter den damit geschmückten Türrahmen hindurchgehen.

Wie auch in Deutschland gehört der "Christmas Tree", der Tannenbaum, in jede Weihnachtsstube. Der Ehemann von Königin Victoria, der deutschstämmige Prinz Albert, brachte Mitte des letzten Jahrhunderts diese Tradition auf die Insel.

Die britischen Kinder müssen sich bis zur Bescherung etwas gedulden. Der "Santa Claus" saust erst in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember über die Dächer und lässt seine Geschenke durch den Schornstein in die, von den Kindern am Kamin aufgehängten Socken, fallen.

Im Allgemeinem wird dieser Tag sehr fröhlich begangen. Die Briten tragen lustige Papphütchen auf dem Kopf und lassen dazu die beliebten Knallbonbons "Christmas Crackers" platzen. Begleitet wird dieser Spaß von einem deftigen Weihnachtsessen mit gefülltem Truthahn, Plumpudding und Eierpunsch.

Am 26. Dezember, dem so genannten "Boxing Day", gibt es nochmals Geschenke. Diese sind, wie früher das Weihnachtsgeld der Lehrlinge und Hausangestellten, in bunten Boxen verpackt. Damit die britischen Kinder aber nicht nur von vorne bis hinten mit Geschenken verwöhnt werden, klingelt am 6. Januar "Mari Lwyd" an den Haustüren und stellt Rätsel. Wer die Antwort nicht weiß wird von ihr gebissen und muss "Mari" etwas zu Essen anbieten.


Zum heutigen Rezept bitte auf die Flagge klicken Kulinarisches  in England

 

 

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