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Weihnachten
in Spanien
Calle
Mayor in Madrid
In
Spanien wird
die Adventszeit
sehr ruhig
begangen.
Nicht das
besinnlich
zugeht, sondern
eher, dass
es eigentlich
überhaupt
keine Adventszeit
gibt. Die
für uns
in Deutschland
so wichtigen
Dinge wie
Adventskranz,
Kerzen, Plätzchen
und der Nikolaus
spielen in
der spanischen
Kultur keine
große
Rolle. Allerdings
muss ich an
dieser Stelle
anmerken,
dass - vor
allem in den
Städten
- ein immer
größerer
angloamerikanischer
Einfluss bemerkbar
ist. Obwohl
die Spanier
versuchen
ihren Traditionen
treu zu bleiben.
So steht neben
dem Christbaum
insbesondere
die Krippe
"belvén"
im Mittelpunkt
der Weihnachtszeit.
Am Heiligen
Abend,
der "Nochebuena",
trifft sich
die ganze
Familie zum
Festschmaus.
Es gibt Truthahn
und später,
wenn alle
satt sind
und nichts
mehr geht,
begibt man
sich in die
"Misa
de Gallo",
die Mitternachtsmesse.
In den ländlichen
Regionen versammeln
sich die Menschen
im Anschluss
auf dem Marktplatz,
um gemeinsam
Weihnachtslieder
zu singen.
Was neben
der Messe
und dem Essen
im Geheimen
für die
Kinder an
diesem Abend
aber noch
viel wichtiger
ist, ist die
Bescherung!
Bis Ende des
vorigen Jahrhunderts
war das noch
ganz anders.
Da musste
man sich bis
zum Tag der
"Heiligen
Drei Könige"
gedulden.
In der Nacht
vom 5. auf
den 6. Januar
kamen nämlich
die "Reyes
Magos"
auf ihren
Kamelen angeritten
um die Geschenke
zu verteilen.
In der Hoffnung
auf weitere
Geschenke
stellen die
Kinder noch
heute ihre
blankgeputzten
Stiefel am
5. Dezember
vor die Zimmertür.
Sie legen
auch etwas
zu Fressen
für die
Kamele und
etwas von
dem in Spanien
geliebten
"Túrron"
(Weihnachtsgebäck
aus Mandelteig)
für die
drei Weisen
dazu.
Dieser Tag
ist immer
noch ein großes
Fest in Spanien.
In jeder Stadt
und jedem
Dorf gibt
es einen Umzug
und zahlreiche
biblische
Aufführungen.
Später
trifft man
sich mit seiner
Familie erneut
zum Festessen.
Als Nachtisch
gibt es "Roscón
de Reyes".
Das ist ein
Germteigkranz
mit kandierten
Früchten.
Wie es auch
in anderen
europäischen
Ländern
üblich
ist, wird
eine kleine
Figur in den
Teig gebacken.
Wer das Figürchen
in der Form
eines Königs
findet, ist
der Glückspilz
der Familie.
Zum
heutigen Rezept
bitte auf
die Flagge
klicken
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