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Weihnachten
in Schweden
Weihnachtsmarkt
in Stockholm
Donald
Duck und Schweinefleisch
Die
schwedische
Weihnacht
ist der deutschen
sehr ähnlich,
schließlich
wurden mit
Weihnachtsbaum
und -krippe
zwei Bräuche
aus Deutschland
importiert,
die für
das Fest inzwischen
eine zentrale
Rolle spielen.
Auch gibt
es Weihnachtssterne,
Adventskränze,
den Traum
von der Weißen
Weihnacht
und Geschenke
an Heiligabend.
Einige
Besonderheiten
haben sich
die Schweden
natürlich
bewahrt, und
die meisten
hängen
mit den schwedischen
Traditionen
zusammen.
So ist der
Jultomte
(Weihnachtsmann)
als Geschenkebringer
eigentlich
ein Import
aus Deutschland.
Er konnte
sich jedoch
erst dann
richtig durchsetzen,
als die Malerin
Jenny Nyström
in den 1880ern
tausende schwedischer
Postkarten
mit einem
schwedischen
Weihnachtsmann
herstellte,
der eher wie
ein Weihnachtsgnom
aussah. Gnome
gibt es im
Volksglauben
schon seit
Jahrhunderten;
jeder Hof
wird von einem
tomte
bewacht, der
dafür
an Heiligabend
eine Schale
Milchreis
hingestellt
bekommt.
Anonyme
Geschenke
Die
Geschenke
heißen
julklapp,
denn vor dem
Import des
Weihnachtsmannes
wurden in
der Heiligen
Nacht
Geschenke
anonym verteilt:
Man klopfte
bei einem
fremden Haus
an (klappa
= klopfen)
und ließ
das Geschenk
liegen oder
warf es in
die Stube.
Auf die Verpackung
war oft eine
gemeine Widmung
geschrieben,
die der Schenkende
unerkannt
loswerden
wollte. Heute
gibt es die
Sitte der
julklapp-Reime
immer noch,
die Verse
sind jedoch
eher lustig
als fies.
Die
Geschenke
liegen an
Heiligabend
unter dem
Baum, aber
vor der Bescherung
sitzt ganz
Schweden komplett
vor der Flimmerkiste.
Man mag es
im Land der
Kinderbuchautoren
kaum glauben,
aber zu einem
richtigen
schwedischen
Heiligabend
gehört,
eine Stunde
lang Walt
Disneys Kalle
Anka (so heißt
Donald Duck
hier) im Fernsehen
zu gucken.
Erst danach
gibt es die
Geschenke.
Deftiges
Weihnachtsbuffet
Zu
essen gibt
es natürlich
auch im Hohen
Norden reichlich.
Das kalte
und warme
Weihnachtsbuffet
(das berühmte
Smörgåsbord)
besteht vor
allem aus
viel Schweinefleisch,
eingelegtem
Hering, Kohl,
Kartoffeln,
würzigem
Brot und "Janssons
Versuchung"
(ein Gratin
aus Kartoffelstäbchen
und Anchovis).
Der Stolz
des Hauses
ist der Weihnachtsschinken,
der im Ganzen
gekocht oder
gebraten und
überbacken
wird. Die
Tradition
des vielen
Schweinefleischs
zu Weihnachten
geht auf die
Vergangenheit
zurück,
in der es
kaum frische
Lebensmittel
gab. Beim
herbstlichen
Schlachten
und Pökeln
wurde ein
Weihnachtsschwein
bis kurz vor
dem Fest aufbewahrt,
das dann frisches
Fleisch lieferte
- ein absoluter
Luxus. Der
Milchreis,
den es heutzutage
zum Nachtisch
gibt, war
in armen Zeiten
häufig
das einzige
Weihnachtsessen
überhaupt.
Wie
auch in der
kürzlich
erst aufgetauchten
Pippi-Langstrumpf-Weihnachtsgeschichte
steht, tanzen
die Schweden
gerne um ihren
Baum herum.
Wenn er allerdings
ausgedient
hat, gehen
sie nicht
mehr so liebevoll
mit ihm um:
Am 13. Januar,
dem St.
Knuts-Tag,
werden die
Weihnachtsbäume
traditionell
aus dem Fenster
geworfen.
Kein Scherz!
Zum
heutigen Rezept
bitte auf
die Flagge
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