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Friedrich
Wilhelm Kaulisch
Wenn
du noch eine Mutter hast, so danke Gott und sei zufrieden. Nicht
allen auf dem Erdenrund, ist diese Glück beschieden.
Friedrich
Wilhelm Kaulisch
Johann
Heinrich Pestalozzi
Das
Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens.

Eduard
von Keyserling
Aufgebraucht
von Mutterschaft und Hausfrauentum war sie sich ihres Rechtes
bewußt, kränklich zu sein und nicht mehr viel auf
ihr Äußeres zu geben.
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Ursprung
des Muttertags
Ihre
Tochter, Ann Marie Reeves Jarvis, griff die Idee wieder auf und
startete am 9. Mai 1907, dem 2. Todestag ihrer Mutter, einen Werbefeldzug
für die Einführung eines offiziellen Muttertag. Sie
erreichte, dass 1907 in Philadelphia dieser Tag für "arbeitende
Mütter" erstmals offiziell begangen wurde. 1909 wurde
der Muttergedenktag in 45 amerikanischen Bundesstaaten offiziell
eingeführt und am 09. Mai 1914 verkündete der amerikanische
Präsident Wilson, den zweiten Sonntag im Mai künftig
in den USA den zweiten Sonntag im Mai künftig in den USA
"als öffentlichen Ausdruck für die Liebe und die
Dankbarkeit zu feiern", die wir den Müttern unseres
Landes entgegenbringen.
Neben
dem Brauch, an diesem Tage eine farbige Nelke zu Ehren der lebenden
Mütter zu tragen oder eine weiße in Angedenken für
die bereits gestorbenen, kamen ganz schnell Geschenk- und Grußkarten
zum Ehrentag der Mütter in Mode und haben sich bis heute
gehalten.
Der
Muttertag fand schnell Akzeptanz in Europa, zunächst in Österreich
und Skandinavien, dann auch in Deutschland, aber auch in Mexiko,
wo er sogar zwei Tage lang gefeiert wird.
In
Deutschland wurde der Muttertag 1923 zum ersten Mal offiziell
gefeiert, und 1933 zum Feiertag für den zweiten Sonntag im
Mai erklärt. In den kommunistisch regierten Staaten fiel
der Muttertag mit dem internationalen Frauentag am 8. März
zusammen.
Der
Hauptgedanke hinter dem Muttertag ist, einer lieben Person zu
danken, deren tägliche Arbeit und Engagement von uns im Alltag
viel zu schnell als selbstverständlich empfunden werden.
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