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Brauchtum Das
Brauchtum, den Valentinstag als Tag der Liebenden zu begehen, weil
Mitte Februar die Paarungszeit der Vögel beginnt, geht zurück
auf den Festtag für die römische Göttin Juno. Juno,
der Schützerin von Ehe und Familie, wurden an diesem Tag Blumen
geopfert; den Frauen schenkte man an diesem Tag Blumen. Im Mittelalter
kam der Brauch zunächst in Frankreich und England auf. Die
Volksüberlieferung sagt, ein Mädchen werde den heiraten,
den es am Valentinstag als ersten Mann erblickt; heiratswillige
Männer überbringen deshalb möglichst früh am
Morgen einen Blumenstrauß. In
England schickt man sich am Valentinstag anonyme Liebesbriefe, in
Frankreich bestimmt man durch Los Valentin und Valentine, die dann
ein Jahr lang eine Art Verlöbnis leben. Im deutschsprachigen Raum verbreitete sich der Brauch der Blumengeschenke nach dem 2. Weltkrieg durch den Einfluss aus den USA - die Blumenhändler erklärten diesen Tag 1950 als "Tag der offenen Herzen".
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© Martina De Bressing ~ 2005 ~