Valentine

Wenn der Valentin mit der Valentine
14. Februar ist der "Vielliebchentag"

Tag der Liebenden und seine Geschichten - Ursprung und Brauchtum

Am 14. Februar ist es wieder so weit: Die Damenwelt nimmt die Liebesgaben des Tages entgegen.

Für Amerikaner, Briten, Belgier und Franzosen, zunehmend aber auch für die Deutschen, ist der Valentinstag Pflichttermin für eine Liebeserklärung, die meist in Form von dekorativen Blumensträußen dargebracht wird. Da freuen sich nicht nur Blumenläden, Hersteller von Pralinen und Grußkarten, sondern zunehmend auch die Kaufhäuser und der Versandhandel.

Nicht zu Unrecht stellt sich die Frage:"Ist Sankt Valentin der Schutzpadron aller Blumenhändler oder doch der Schutzheilige der Liebenden?"

Wer ist eigentlich der, der diesem Tag den Namen gibt?

Der Wirrwarr um den heiligen Valentin lässt sich nicht ganz einfach lösen. Im Laufe von Jahrhunderten haben sich Ereignisse und Vermutungen fast unentwirrbar miteinander verbunden.

Valentin war der Überlieferung nach ein armer, ehrsamer Priester, der ein blindes Mädchen geheilt haben soll. Hilfe und Trost Suchenden schenkte er eine Blume aus seinem Garten. Trotz eines Verbotes des Kaisers Claudius II. traute er Liebespaare nach christlichem Zeremoniell und half in Partnerschaftskrisen; deshalb wurde er enthauptet.


Wenn heute im offiziellen kirchlichen Kalender für den 14. Februar kein Valentin mehr angegeben wird, geschieht dies nicht ohne triftigen Grund. Die Quellenlage für einen Heiligengedenktage an diesem Tag ist alles andere als sicher. Zwar wurde seit dem Altertum der heilige Valentin als Märtyrer in Rom und als Bischof in Terni verehrt. Die historische Beweisführung für die Existenz dieser Person ist aber so kompliziert, dass mehrere Theorien zu seiner Person existieren.

 

© Martina De Bressing ~ 2005 ~