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Welchen Schutz gibt es vor Tsunamis? Seebeben lassen sich kaum vorhersagen. Je nachdem, wo sie einen Tsunami auslösen, bleibt deshalb mehr oder weniger Zeit, um bedrohte Regionen zu evakuieren. Gleichzeitig können Fehlalarme gefährliche Folgen haben, wenn sie dazu führen, dass die Küstenbewohner den Warnungen nicht mehr glauben. Im Pazifik kommt deshalb ein ausgeklügeltes Frühwarnsystem zum Zuge. Ein Netz von Seismographen hilft, ein Beben möglichst genau zu orten. Sobald seine Stärke den Wert von 7 auf der Richterskala überschreitet, leitet das Pacific Tsunami Warning Center, eine Meldung zur erhöhten Alarmbereitschaft ("Tsunami Watch") an die zuständigen Stellen weiter. Messstationen beobachten Änderungen des Meeresspiegels. So versuchen die Wissenschaftler herauszufinden, ob ein Tsunami droht und welchen Weg er nehmen wird. Erst dann wird die Öffentlichkeit informiert und aufgefordert, sich auf höher gelegene Plätze zu retten. Bei Riesenwellen, die nahe der Küste entstehen, bleibt jedoch kaum Zeit zur Evakuierung. In Japan schützen sich daher einige Orte mit mächtigen Deichen vor der Katastrophe. |
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Was ist ein Tsunami? |♣|
Was bedeutet Tsunami? |♣|
Was löst einen Tsunami aus? |♣|
Wo können Tsunamis auftreten?
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© Martina De Bressing ~ Januar 2005