Akupunktur - Einsatzgebiete
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| Als mittlerweile anerkannte Hauptindikation
für eine Akupunkturbehandlung gelten (chronische) Schmerzen,
wenn kein morphologischer (z.B. Tumor) Befund vorliegt. Aber auch
die Linderung von Beschwerden bei Pollinosis (Heuschnupfen), Tinnitus
und die Anwendung in der Gynäkologie zur Geburtsvorbereitung,
bei Schwangerschaftserbrechen und Regelbeschwerden sind erfolgversprechende
Indikationen.
Ferner wird Akupunktur im Bereich der (Akupunktur-)Anästhesie
bei kleineren Eingriffen z.B. Zahnbehandlungen angewandt.
Die Weltgesundheitsorganisation gibt Indikationen für Akupunktur
u.a. in folgenden
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Bereichen
an:
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Erkrankungen des Atmungssystems (z.B. akute Nasennebenhöhlenentzündung)
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gastrointestinale Störungen (z.B. chronischen
Magengeschwüren) |
Bronchialasthma |
neurologische Störungen (z.B. nach Schlaganfällen) |
Augenerkrankungen (z.B. zentrale Retinitis) |
muskuloskeletale Erkrankungen (z.B. Zervikobrachial-Syndrom) |
Erkrankungen im Mundbereich (z.B. Schmerzen nach Extraktionen,
Gingivitis) |
Migräne |
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Das
National Institutes of Health:
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Übelkeit nach Chemotherapie |
Übelkeit während der Schwangerschaft |
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Nebenwirkungen
Im Allgemeinen treten bei sachgemäßer Handhabung der Akupunktur
kaum schwerwiegende Nebenwirkungen auf, wie auch erste Ergebnisse
der gerac 2002 bestätigten. Möglich sind
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Organverletzungen wie z.B. ein Pneumothorax (selten) durch
eine unbeabsichtigte Verletzung der Lunge. |
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beim Arbeiten mit unsterilen Nadeln - wie dies z.B. in China
selbst oft der Fall ist - Infektionskrankheiten wie Hepatitis
B, -C und auch AIDS. Allerdings ist die Infektionsgefahr deutlich
geringer als bei Kanülen - die Haut scheint gegenüber
massiven Stahlnadeln eine höhere Keimresistenz zu besitzen
bzw. kann durch das Kanülenlumen eine größere
Menge potentiell kontaminierten Blutes übertragen werden.
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