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Dies und Das
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Übersetzung
von
Namen
ins Chinesische
Ein
häufiges Mißverständnis bei der Übertragung
europäischer Namen ins Chinesische besteht in der
Annahme, man könne die Buchstaben einzeln in chinesische
Zeichen übersetzen.
Das Chinesische kennt kein Alphabet, die einzelnen Zeichen
entsprechen vielmehr Silben, die wiederum eine oder
mehrere Bedeutungen haben können. Daher ist eine
direkte Übertragung Buchstabe für Buchstabe
gar nicht möglich.
Gebräuchlich
für die Übersetzung hiesiger Namen ins Chinesische
sind die folgenden Methoden:
a)
Eine Übersetzung der inhaltlichen Bedeutung eines
Namens
(also z.B: Felix => der Glückliche => chinesischer
Begriff für Glück).
Dies wird selten
gemacht
b)
Die phonetische Übersetzung, also die Findung einer
chinesischen Silbenkombination, die der Aussprache des
Namens am nächsten kommt. Dies ist die gebräuchliche
Methode, so wird z.B.aus Anja
"an ya" usw...
Es gibt allerdings im Chinesischen für einzelne
Silben verschiedene Zeichen, so daß man auch hierzu
noch eine Auswahl treffen muß.
Aus
wird
bitte auf den Namen klicken
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H
O N G K O N G
~ Eine aufregende Stadt ~
Lantau
Auf
Lantau, mit 142 km² die größte Insel
und doppelt so groß wie die Insel Hong Kong, findet
man eine reizvolle Berglandschaft, in der zahlreiche Klöster
verstreut sind, sowie eine herrliche Felsenküste mit Sandstränden.
Etwa die Hälfte von Lantau wurde zum Naturpark deklariert,
in dem sich ausgezeichnete Wandermöglichkeiten bieten.
Der 70 km lange Lantau Trail führt vom Hauptort
Mui Wo (Silvermine Bay) quer durch das Gebirge, über
die höchste Erhebung Lantau Peak (934 m) zur südwestlichen
Spitze der Insel und zurück entlang der schönen Südküste.
Durch den Bau des neuen Flughafens steht der Nordküste
von Lantau ein grundlegender Wandel bevor, der sicher
nicht ohne Folgen für die anderen Teile der Insel bleiben
wird. Schon vor Beginn des Flughafenprojekts wurden Ferienwohnungen
an den Badestränden der Südküste und eine Urlaubersiedlung
mit Eigentumswohnungen in Discovery Bay, nördlich
von Mui Wo, errichtet. Angesichts der steigenden Besucherzahlen,
die in Zukunft zu erwarten sind, bleibt zu hoffen, daß
die Bestimmungen zum Schutz des Naturparks eingehalten werden.
In
Mui Wo (Silvermine Bay) legen die Fähren nach der
einstündigen Fahrt vom Central District an. Eine
andere Anreise Möglichkeit führt über die vorgelagerte
Insel Peng Chau und dann per Kaido, zum Trappistenkloster.
Die 1956 von Mönchen aus Beijing gegründete
Anlage erreicht man vom Kai nach einem zehnminütigen Fußmarsch
über eine steile Straße. Nach Besichtigung der Kapelle
wandert man etwa zwei Stunden durch die Berge zum Ort Mui
Wo (Silvermine Bay). Etwas länger ist der Küstenpfad,
der kurz oberhalb der Anlegestelle beginnt und an den verlassenen
Silberminen vorbeiführt.
Als
gepflegter Badeort mit schönem Strand zieht Mui Wo
(Silvermine Bay)zahlreiche Wochenendausflügler aus der
Großstadt an, die einige Übernachtungsmöglichkeiten
und zahlreiche dai pai dongs, Straßenrestaurants am Wasser,
vorfinden. Hier wie auch in anderen Orten auf Lantau
kann man Meeresfrüchte preiswert genießen. Neben
dem Busbahnhof, von dem es stündlich Verbindungen zu den
anderen Orten der Insel gibt, steht ein etwa 700 Jahre alter
Stein mit Inschrift, der einst die Grenze der Ländereien
der Familie Li während der Song-Dynastie
markierte. Wenn man eine Stunde Zeit hat, bietet sich ein Spaziergang
über die Mui Wo Chung Hau Street und die Mui
Wo Rural Committee Road zu einem Man Mo Tempel, einem
Wasserfall und einer verlassenen Silbermine hinter der Ortschaft
an.
Das
Kloster Po Lin (kostbarer Lotus), ein Magnet für
Besucher, liegt 450 m hoch an den Hängen des Lantau
Peak. Auch nach dem Ausbau der serpentinenreichen Straße
ist die Busfahrt nicht bequem, bietet aber atemberaubende Blick
auf Meer und Berge. Die Route führt an der Südküste
entlang, an welcher die beliebten Badestrände von Pui
O und Cheung Sha liegen, und überquert de Damm
des Stausees Shek Pik. Das Wasser ist nicht nur für
die Bewohner von Lantau bestimmt, sondern wird per Pipeline
unter dem Meer nach Hong Kong und Cheung Chau
gepumpt.
Hauptattraktion
des Klosters Po Lin auf dem Ngong Ping Plateau
ist eine 34 m hohe, 250 t schwere Buddha Statue, die
angeblich größte in Asien.
In
Tai O an der Westküste von Lantau blieb eine
Lebensweise erhalten,die von den Wohnverhältnissen der
großen Ballungszentren weit entfernt ist. Viele Dorfbewohner
leben in Pfahlbauten in einer Flußmündung. Ein Kuriosität
ist die Sampan Fähre, die an einem Seil über einen
Meter breiten Meeresarm zum anderen Stadtteil gezogen wird.
Nach der Überfahrt biegt man rechts in die Kut Hing
Back Street hinein und erreicht den 1784 erbauten und mehrfach
renovierten Kwan Tai Tempel, dem Gott des Krieges und
der Gerechtigkeit gewidmet. Die Straße führt weiter
Richtung Norden zur nächsten Bucht, Po Chue Tam
(Perlenbucht) an der ein 1699 gegründeter Hau Wong Tempel
steht. Hau Wong wird als Beschützer der jungen letzten
Song Kaiser verehrt.
In
diesem Tempel sieht man Altäre der Steingötter. Das
überleben dieser uralten Religion aus der Zeit der ersten
schriftlich erwähnten Einwohner, der Yueh, erinnert daran,
daß das Tanka Volk im Gegensatz zu den zugezogenen Hakka
und Kantonesen von den Yueh abstammt.
Von
morgens bis abends gibt es stündlich Busverbindungen von
Mui Wo nach Tai O.
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