| |
|
|
| |
|
Dies und Das
|
|
|
|
|
|
REIS
Eigentlich
ist es keine Kunst, Reis zu kochen. Wer aber vielleicht
einmal in China festgestellt hat, daß der Reis
dort viel besser schmeckt, als zu Hause, möchte
möglicherweise eine der (vielen) dort gebräuchlichen
Techniken ausprobieren.
Es
ist wichtig, daß guter Reis verwendet wird (Thailändischer
Duftreis z. B.). Damit die Körner beim Kochen nicht
zu klebrig werden wird er vorher gewaschen, bis das
Waschwasser klar bleibt. ChinesInnen können große
Mengen Reis essen, deshalb sind Mengenangaben eher schwierig,
ungefähr eine Tasse pro Person kommt hin. Nachdem
der Reis gewaschen wurde, befindet sich natürlich
schon Wasser zwischen den Körnern, deshalb ist
es praktisch, die Wassermenge nach der Höhe zu
bestimmen: Der Wasserstand sollte noch einmal so hoch
sein, wie der Reis im Topf.
Der
Topf wird bei großer Hitze mit einem gut passenden
Deckel zugedeckt auf den Herd gestellt. Sobald es kocht,
wird die Hitze so klein wie möglich gestellt, und
dann der Deckel nicht mehr gehoben, bis der Reis fertig
ist - nach ca. 20 Minuten - sonst entweicht der Dampf,
und das ist schlecht, sagt meine Freundin Jing-Mei.
Wer
tatsächlich viel Reis kocht, kann sich natürlich
auch einen Reiskocher anschaffen - damit klappt's immer.

|
|
|
H
O N G K O N G
~ Eine aufregende Stadt ~
Hong
Kong - schon der Name lädt zum Träumen ein! Eine
Reise nach Hong Kong war schon seit ich denken kann mein
Traum. Im März 1997 wurde dieser Traum wahr gemacht. Hier
möchte ich nun davon erzählen und meine Erlebnisse
mit ihnen teilen.
Ich wünsche ihnen viel Spaß dabei und vielleicht
wird durch meine Beschreibungen auch bei ihnen der Wunsch nach
Hong Kong zu reisen geweckt, wer weiß …
1997
- Die Zukunft von Hong Kong
Im
Jahre 1898 verpachtete der chinesische Kaiser - nicht ganz
freiwillig - die New Territories für den Zeitraum
von 99 Jahren, bis 1997, an die Britische Krone. Das Näherrücken
des Jahres 1997 verunsichert nicht nur die Bewohner der Kolonie.
Ein Grund warum ich noch vor Rückgabe an China nach Hong
Kong reisen wollte ...
Nach
zähen Verhandlungen wurde im September 1984 eine Einigung
erzielt. Am 01.07.1997 wird das ganze Gebiet von Hong Kong
Teil der Volksrepublik China. Mindestens 50 Jahre lang garantiert
die Volksrepublik den Bewohnern von Hong Kong Selbstverwaltung
und die Fortführung der gewohnten Lebensweise. Eigene
Polizeikräfte, das bestehende Rechtssystem und die unabhängige
Rechtsprechung sowie Presse- und Meinungsfreiheit sollen erhalten
bleiben. Auch die finanzielle Unabhängigkeit der Hong
Kong -Regierung wird weiter bestehen, es sollen keine
Steuern an Beijing bezahlt werden ...


so
begrüßt die Hafenstadt Hong Kong am Südchinesischen
Meer ihre Besucher auf Kantonesisch.
Bereits
der Anflug auf Hong Kong , war ein besonderes Erlebnis.
Der Flughafen der Stadt befand sich seinerzeit noch mitten
in der City, die Landebahn war ins Meer hinaus gebaut. So
streifte das Flugzeug bei der Landung fast die Hochhäuser.
Außerdem hielt sich die berühmte Stadt unter einer
dichten Wolkendecke versteckt. Bei so einem Nebel, weiß
man gleich, warum die Engländer sich hier solange festgesetzt
hatten ;-)!
Die
Stadt präsentiert sich den Besuchern als widersprüchliche
Einheit, mit Marktfrauen und Bankern, Menschen aus aller Welt,
mit rasantem Tempo in der Innenstadt, viel Grün in den
New Territories und idyllischen Dörfern auf den Inseln.
Nicht
wegen weltberühmter Sehenswürdigkeiten kommen die
meisten hierher, sondern um eine lebhafte, anregende Stadt
zu erleben, in der sich Tradition und Moderne, chinesische
und europäische Kultur auf höchst spannende Art
mischen. Manchmal gestaltet sich das Zusammenleben
harmonisch, zuweilen prallen die verschiedenen Kulturen aufeinander.
Aber es ist gerade dieser Kontrast, der einen Besuch einfach
unvergeßlich macht. Hong Kong ist eine Stadt,
in der ein Börsenmakler in einem modernen Bürohochhaus
Räucherstäbchen vor einem Schrein anzündet,
während er sich auf die Eröffnung der Tokioter Börse
vorbereitet. Wo ein älterer Mann, während er seinen
Singvogel in einem Teakholzkäfig spazieren trägt,
an einem Teehaus anhält, um ein Schwätzchen zu halten,
und nur wenige Straßen entfernt sein Sohn von seinem
Mercedes aus nach Brüssel faxt.
Viele Besucher kommen zum Shopping, doch einer der besten
Gründe, nach Hong Kong zu fahren, ist die ungeheure
Vielfalt der asiatischen Küche. Deshalb – üben Sie
schon einmal mit den Stäbchen!
Wie
esse ich mit Stäbchen ?
Das
untere Stäbchen wird von der Daumenbeuge gehalten und
vom Ringfinger unterstützt. Das untere Stäbchen
bleibt fest und unbeweglich.
Das
obere Stäbchen leistet die meiste Arbeit, es wird wie
ein Kugelschreiber gehalten und auf und ab bewegt.
|
Chinesische
Taschenuhr
Victoria
Peak Logo

Medaillon

Victoria
Peak Tram

Spaziergang
mit Singvogel
|