Wappen Hongkong

 





Dies und Das




Chinesischer Drachen

Central District

Central District

 

 

Rikscha mit Fahrer
sind in Hongkong keine
Verkehrsmittel mehr.
Die meist gebrechlich
aussehenden Fahrer, die
im Central District am
Pier der Star Ferry warten, möchten gegen Entgeld photographiert werden.

 

 

Glücksstäbchen
Ständig hört man das Schütteln der Glücksstäbe, Wahrsager erfreuen sich reger Geschäfte in den Tempeln.
Es gilt weder als ungewöhnlich noch als unpassend, wenn samstags ein in der dunklen Tempelhalle aufgestelltes Fernsehgerät mit
hoher Lautstärke die Ergebnisse der Pferderennen verkündet. Schließlich bittet man ja auch um Hilfe der Tempelgötter, damit man reich und glücklich wird.



 
Das Legislative Council Building
Hong Kong Dia - Show
Sonntäglicher Treff der Filipinas im Central Distrikt Chinesische Frau mit Baby



Hong Kong

Die vielen Gesichter der Insel: Von den Wolkenkratzern des Central District zur spektakulären Landschaft der Südküste von Hong Kong, vom Chinesenviertel Western District zum Nachtleben von Wan Chai, Einkaufen in Causeway Bay und Hafenblick vom Victoria Peak.

Viele Besucher verbringen nur wenige Tage in Hong Kong. Als ich im Reisebüro für zwei Wochen buchen wollte, sah man mich mit großen Augen an und fragte mich was ich da solange will ... es gibt unglaublich viel zu sehen und es gibt ja auch noch das Umland zu besichtigen. Für meinen Geschmack waren sogar die zwei Wochen noch zu wenig und ich werde ganz sicher noch einmal nach Hong Kong reisen.

Neben den Verlockungen der Einkaufsstraßen und Restaurants sollte man auf vier Höhepunkte nicht verzichten: die Fahrt mit der Peak Tram zum Victoria Peak, eine Hafenfahrt oder zumindest die Überfahrt nach Kowloon und schließlich einen Spaziergang durch ein chinesisches Viertel und unbedingt an einem Sonntag im Central District spazieren zu gehen.

Der Central District ist der Sonntägliche Treff der Filipinas. Selten habe ich mich so amüsiert, ein Schauspiel ohne gleichen. Die Filipinas schneiden sich gegenseitig ihre Haare, es wird manikürt und Gesichtspflege betrieben, es werden Kleider und Schuhe verkauft oder Töpfe und die passenden Gewürze dazu, mit einem Wort - SEHENSWERT!

Das Pier der Star Ferry ist ein guter Ausgangspunkt, um das Geschäftsviertel Central District zu erkunden. Hier bietet sich ein Blick auf den Hafen und die gegenüberliegende Stadt Kowloon. Von der Star Ferry führt ein überdachter Weg geradeaus, an betagten Rikscha-Fahrern vorbei, in eine Unterführung zum Statue Square. Vom Statue Square nahe der Anlegestelle präsentieren sich die Wolkenkratzer der Banken und das einzig erhaltene koloniale Bauwerk ( es beherbergt heute das Parlament der Kolonie, den Legislative Council) auf dem Platz, das Parlament von Hong Kong. Man kann den stahlgrauen Hight-Tech-Turm der Hong Kong Bank auf der Südseite des Platzes von innen bewundern, bevor man sich in das bunte Treiben auf der alten Einkaufsstraße Queens Road begibt. Auf der rechten Seite des Statue Square steht das Mandarin Oriental Hotel, das regelmäßig zum Hotel mit dem besten Service der Welt gekürt wird.

Überquert man die Chater Road, so sieht man rechter Hand die einzige verbliebene Statue auf dem Platz. Sie zeigt Sir Thomas Jackson, den Geschäftsführer der Hong Kong Bank Ende des 19. Jh. Links am Legco Building vorbei gelangt man zum Chater Garden. Dieses ursprünglich direkt am Meer liegende Gelände diente von 1851 bis 1971 als Criket-Platz Der namensgebende Sir Paul Chater war im ausgehenden 19. Jh. ein erfolgreicher Bodenspekulant.

Beiderseits der Queen's Road sowie in deren Seitenstraßen findet man Boutiquen wie in schicksten westlichen Metroplolen, aber auch preiswerte Kamera- und Elektronikgeschäfte sowie Stände mit Lederwaren und Seidenartikel. Weiter westlich nimmt der Anteil an traditionellen chinesischen Geschäften zu . Wer die Queen's Road West erreicht, sollte den kurzen, aber steilen Spaziergang bergauf zur Parallelstraße Hollywood Road unternehmen, denn dort findet man viele Antiquitätenhändler und den wunderschönen Man Mo-Temple, einen der wohl interessantesten von Hong Kong.

Bergauf von dem spektakulären Bank of China Tower, leicht erkennbar an den scharfkantigen Dreiecksformen, findet man im Hong Kong Park Erholung und genießt das Stadtpanorama. Für den spektakulären Blick in den bis zum Schrägdach geöffneten Lichtschacht lohnt sich ein Besuch der Schalterhalle in der zweiten Etage.

Einige Schritte bergauf führt eine Fußgängerbrücke von der Citibank in den 1992 eröffneten Hong Kong Park. Die nicht gerade mit Grünflächen verwöhnten Bewohner bietet dieser Park eine gelungene Mischung aus: Aussichtsturm, Brunnen, Gewächshäuser, Kinderspielplätze und einen Hof für Tai-Chih Übungen. Besonders sehenswert ist die große begehbare Voliere, in der man tropische Vögel von nahem bewundern kann. Im unteren Teil des Parks befindet sich das älteste erhaltene Kolonialgebäude von Hong Kong, Flagstaff House. Eine 1846 errichtete ehemalige Residenz für Militärkommandeure, es beherbergt heute das Museum of Teaware. Vor den schönen Säulenarkaden des Hauses lassen sich Brautpaare nach der Trauung im benachbarten Standesamt gerne photographieren.

Für Gartenfreunde lohnt sich der fünfminütige Abstecher bergauf zum Botanic Garden. In der schattigen Anlage findet man einen kleinen Zoo und genießt einen guten Blick auf das Government House, die Residenz des Gouverneurs, und die Wolkenkratzer des Central District.

Das allerbeste Panorama aber gönnte man sich am späten Nachmittag nach einer Fahrt mit der Peak Tram von der Garden Road zum Victoria Peak. So bleibt Zeit für den einstündigen Rundgang um den Berg bevor es dunkel wird. Der Blick auf Stadt und Hafen ist bei Abenddämmerung oder nachts fast noch eindrucksvoller als tagsüber.

 

Victoria Peak bei Nacht

Victoria Peak
bei Nacht

 

 

 

 

 

 

 



Victoria Peak bei Nacht

Victoria Peak
bei Nacht

 

 

 

 

 

Victoria Peak Tram

Victoria Peak
Tram

 

 

Chinesische Oper

Chinesische Oper

. . : : zurück  | : : . . weiter