Wappen Hongkong

 





Dies und Das



"Opium Kriege"

Zur Wende des 18. Jahrhundert fanden britische Händler blühende Profite im Opiumhandel in China. Der Versuch der kaiserlichen Regierung, dieses unheilvolle Geschäft zu verhindern, erzeugte einen
schweren Konflikt
mit der Kolonialmacht, der in die zwei
"Opium Kriege"
(1840-42 und
1856-60) gipfelte.

Die Niederlage der Chinesen wurde nicht nur dazu benutzt,
um den Opiummarkt in China zu etablieren, sondern auch um eindringlich das
Land für britische
Waren zu öffnen
.

Die Einwirkungen des Opiumhandels auf
die chinesische Gesellschaft
waren fatal.

Wirtschaftliche und soziale Instabilität im zugrunde gehenden Kaiserreich ließ die Drogensucht immer weiter wachsen.

Es wird geschätzt,
daß 1890 ca. 15 Millionen Chinesen drogensüchtig waren,
10 Prozent der Bevölkerung rauchte,
die Hälfte von ihnen
im Übermaß.

Die Raucher (ebenso wie die Opiumesser) waren in allen sozialen Schichten zu finden, alle von ihnen gänzlich resistent gegen die durch den Staat erlassenen harten Strafen.

Unter der späteren Legalisierung wurde Opium ein wichtiger Faktor in der chinesischen Wirtschaft, nicht nur als sichere Quelle der Staatseinkünfte
dienend, sondern
auch als eine Währung und gewöhnliches landwirtschaftliches Produkt.

 


Mohnblüte

 

Hong Kong Dia - Show


H O N G K O N G
~ Eine aufregende Stadt ~



Am frühen Morgen sieht man Männer und Frauen die anmutige Kunst des Tai Chi Chuan im Schatten der Chrom- und Glasbürotürme praktizieren, während Anwohner lieber auf dem Squashcourt trainieren. In der Dämmerung, neben einem Tempel interpretiert ein Wahrsager den Chim, ein anderer sucht mit Hilfe der "Fortune Sticks" Antwort auf eine immerwährende Frage. Entlang der Straße sehen Büroangestellte aufmerksam in die Fensterscheiben der Banken, in der Hoffnung, eine weltliche Information zu erhaschen: den Goldpreis bei Börsenabschluß in London. Im Dachrestaurant eines weltberühmten 5-Sterne Hotels genießen Geschäftspartner die feine französische Küche. In der Nähe sitzt eine Großfamilie an einem riesigen runden Tisch bei einem Festmahl, das aus unzähligen, üppigen chinesischen Gerichten besteht.

Als Opiumkrieg wird der Konflikt bezeichnet, der Mitte des 19. Jh. zu Chinas Abtretung der Insel Hong Kong an Großbritannien führte tatsächlich jedoch ging es um weit mehr als nur den durch London umstrittenen Opiumhandel. Die Interessen zweier Reiche waren kollidiert, die kaum unterschiedlicher hätten sein können, das eine uralt und nach innen gerichtet, das andere jung und auf Expansionskurs.

Sprößling des Krieges, gezeugt von der Handelsleidenschaft westlicher Mächte, Abkömmling des ungleichen Elternpaares, des britischen Löwens einerseits und es chinesischen Drachen andererseits - unter diesen Vorzeichen wuchs das kaum für lebensfähig gehaltene Sorgenkind zu einem der vier kleinen Tiger heran, die den westlichen Großmächten zusehends Kopfschmerzen bereiten. Im Spannungsfeld zwischen Ost und West gelegen, entwickelte sich jene eigenartige, oftmals widersprüchlich erscheinende Mischung aus High-Tech und kulturell religiösen Traditionalismus, fernöstliche Philosophie im westlichen Design. Kaum daß man seinen Fuß auf Hong Konger Boden gesetzt hat, absorbiert einen die pulsierende Hektik, die die Menschen hier Tag für Tag zu neuen Zielen antreibt.

Schritt für Schritt konfrontiert mit dem Aufeinanderprallen schroffster Gegensätze, erlebt man als Neuankömmling meist zunächst ein Wechselbad der Gefühle, ehe es einem allmählich gelingt, die Widersprüchlichkeiten aus Ost und West, Alt und Neu, Rationalem und Irrationalem einigermaßen unter einen Hut zu bringen. Doch ist es gerade das, was Hong Kong seinen einzigartigen Charme und seine unvergleichliche Faszination verleiht.

Hong Kong liegt 130 km südlich des Nördlichen Wendekreises auf 22° 17' südlicher Breite und 114° 9,5' östlicher Länge, also in etwa auf gleicher geographischer Breite wie Mexico City, die Bahamas oder Hawaii. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 38 km, von Osten nach Westen sind es 50 km.

Das Gesamtterritorium Hong Kongs von 1.076 km² setzt sich aus drei Teilen zusammen: Hong Kong Island, die Halb Insel Kowloon und die New Territories, zu denen auch die sogenannten Outlying Islands gehören.

Hong Kong Island mit der Hauptstadt Victoria umfaßt 79 km², dies sind rund 7% des Gesamtterritoriums. Höchste Erhebung der Insel ist der 554 m Hohe Victoria Peak.

Die Halb Insel Kowloon, die sich nordwärts bis zur Boundary St erstreckt, mißt rund 13 km², wächst aber durch Landgewinnung ständig. Nördlich schließt sich New Kowloon an, das bereits zu den New Territories zählt, die ihrerseits einschließlich der 235 Outlying Islands 984 km², d.h. knapp 92% des Gesamtterritoriums ausmachen, von denen rund 20% auf die Outlying Islands entfallen.

In den New Territories liegt Hong Kongs höchster Berg, der 958 m messende Tai Mo Shan. Die meisten der 235 Inseln sind unbewohnt, zum Teil nur kleine Felsen, die größte hingegen, Lantau Island, ist annähernd doppelt so groß wie Hong Kong Island und besitzt mit dem 934 m hohen Lantau Peak und dem 869 m hohen Sunset Peak auch Hong Kongs zweit- und dritthöchsten Berg.

Die gebirgige Struktur Hong Kongs zwang von Anfang an die Menschen, sich entlang der Küsten niederzulassen, woran sich bis heute nicht allzu viel geändert hat, sieht man von den massiven Landabtragungen in jüngster Zeit einmal ab.

Die wenigen Talebenen, einst landwirtschaftlich genutzt, sind heute verbaut, Agrarwirtschaft spielt in Hong Kong keine Rolle mehr, von wenigen Ausnahmen auf den Outlying Island abgesehen.

Hong Kong hat etwa 7,21 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 6 603 Einwohnern pro Quadratkilometer. Da viele Bereiche nicht bewohnt sind, liegt der Wert teilweise wesentlich höher. Damit ist Hong Kong eine der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt. Übertroffen wird es von dem benachbarten Macao. Die mittlere Lebenserwartung liegt in Hong Kong für Männer bei 77 Jahren und für Frauen bei 82,5 Jahren; damit gehört sie zu den höchsten der Welt ...

Die Amtssprachen sind Chinesisch und Englisch. Straßenschilder, Telefonbücher und Regierungsunterlagen werden in beiden Sprachen erstellt. Die kantonesische Form der chinesischen Sprache ist die allgemein gesprochene Sprache; andere chinesische Dialekte wie Mandarin sind weit verbreitet. Englisch ist auch nach der Rückgabe der ehemaligen britischen Kronkolonie an China (1997) von großer Wichtigkeit.

Die Bevölkerung Hong Kongs besteht zu 95 Prozent aus Chinesen, die restliche Bevölkerung setzt sich überwiegend aus Asiaten anderer Länder (z. B. aus den Philippinen und Indien) und Europäern (u. a. Portugiesen und Briten) zusammen. Etwa 90 Prozent der chinesischen Bevölkerung wurden entweder in Hong Kong geboren oder stammen aus der angrenzenden chinesischen Provinz Guangdong; die übrigen wanderten überwiegend aus Shanghai, Taiwan, Fujian, Zhejiang und Jiangsu zu.



Opium

 


 

 

Opium

 

 

 

Opium

 

 

 

 

 

 

 

 

Opium

 

 

 

 

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