Wappen Hongkong

 





Dies und Das




Chinesischer Drachen


Chinesisch - das lern' ich nie ...

Das Klischee vom unerlernbaren Chinesisch
Die chinesische Sprache hat das Image, sehr schwer zu sein - schließlich plagen sich Sinologen mehrere Jahre im Studium damit herum, ohne am Ende notwendigerweise fließend parlieren zu können.

Dies sagt allerdings
mehr über die Schwerpunktsetzung an einigen sinologischen Instituten aus, als über die Schwierigkeit der Sprache an sich.


Das Gegenteil ist richtig
Etwas überspitzt formuliert:
Chinesisch ist eine der leichtesten Sprachen
der Welt - einige vergleichende Sprachwissenschaftler behaupten dies nicht ganz zu unrecht. Konkret: Das Chinesische kennt kein Geschlecht (der, die, das), keine Deklinationen (das Buch, des Buches, ..., die Bücher), keine Konjugationen (ich lese, du liest, ...sie lesen) und im Prinzip auch keine Zeiten (lesen, las, gelesen). Übersetzt man chinesische Sätze wörtlich ins Deutsche, fühlt man sich unwillkürlich an Kindersprache erinnert.

Der Begriff "Kindersprache" ist hierbei allerdings keineswegs abwertend gemeint. Die chinesische Sprache ist vielmehr sehr effizient und es fehlt ihr ganz sicher nicht an Möglichkeiten zur differenzierten Ausdrucksweise.


 

Casino Lisboa auf Macau
Hong Kong Dia - Show
Fassade der São Paolo Kirche auf Macau

Leal Senado auf Macau

H O N G K O N G
~ Eine aufregende Stadt ~


Macau

Europäische Enklave in China Macau. Gut 450 Jahre Geschichte eines portugiesisch-chinesischen Schmelztiegels: Tempel und Jesuitenkirchen, Forts und Kolonialvillen, Märkte, Gärten und Spielkasinos, Restaurants mit einzigartiger kulinarischer Tradition.

Macau, Mitte des 16. Jh. von Portugiesen gegründet, war die erste europäische Siedlung auf chinesischem Boden. Seit 1999 ist die Stadt wieder an China zurück gegangen.

Etwa 80% der Besucher von Macau kommen aus Hong Kong - meist wettfreudige Chinesen. Während in Hong Kong fest jede Form von Glücksspiel - außer Wetten auf Pferderennen - verboten ist, lockt Macau mit rund um die Uhr geöffneten Spielkasinos. Die Faszination für Besucher aus Europa besteht in der einmaligen Kulturmischung - europäisch und fernöstlich, taoistisch und katholisch. Macau bietet Barockkirchen und chinesische Tempel und eine Küche mit Einflüssen aus Portugal, China sowie den portugiesischen Kolonien in Asien und Afrika. Im Gegensatz zu Hong Kong besitzt die Stadt noch zahlreiche alte Häuser, vor allem Prachtbauten im Kolonialstil.

Der Rundgang zu den bekannten Sehenswürdigkeiten von Macau, dem Rathaus, der Fassade von São Paolo, dem Monte Fort, Camões Garten und dem protestantischen Friedhof, führt vor allem zu europäischen Zeugnissen der Stadtgeschichte. Ausgangspunkt ist das Rathaus, Leal Sendao, auf der Südseite des dreieckigen Platzes Largo do Senado. Dieser 1784 begonnene und mehrfach veränderte Bau, dessen aus grauen Stein und weißem Stuck gestaltete Fassade angemessene Würde ausstrahlt, gehört zu den schönsten von Macau. In der Eingangshalle des Rathauses ist das Wappen in Stein gemeißelt: Zwei Engel tragen einen Schild, darunter schwingt ein Banner mit einer Inschrift auf portugiesisch, die übersetzt „Stadt im Namen Gottes, Macau, es gibt keine loyalere“ bedeutet.

Vor dem Leal Senado überquert man die Avenida de Almeida Ribeiro zum Brunnen auf dem Largo do Senado. Rechts fällt der Blick auf die Hauptpost und die elegante Santa Casa de Misericordia aus dem 18. Jh. Für einen Abstecher zur Kathedrale folgt man der kleinen Gasse Travessa da Se rechter Hand. Das 1576 gegründete und häufig umgebaute Gotteshaus birgt die Gebeine von Christen, die in Japan im 17. Jh. den Märtyrertod fanden.

Der Weg führt zurück zum Largo de São Domingos und zur gleichnamigen Kirche aus dem 17. Jh.. Links vor der Kirche führt die Travessa da Soriono an der Markthalle vorbei in ein belebtes Geschäftsviertel, das zu einem Einkaufsbummel einlädt. Biegt man rechts in die Rua Mercadores ein, dann wieder rechts und direkt links in die Rua São Paolo, so kommt man zum Wahrzeichen von Macau, den Ruinen von São Paolo.

Von der ehemaligen Kathedrale, 1602 von japanischen und chinesischen Christen unter Anleitung der Jesuiten erbaut, blieb nur die imposante Fassade aus Granit stehen, zu der eine breite Freitreppe führt. Auch die 1620 und 1627 geschaffenen Reliefs, eine Mischung aus östlichen und westlichen Motiven, sind beachtenswert.

 

Fassade der São Paolo Kirche auf Macau

Fassade der São Paolo Kirche







 








 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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