Wappen Hongkong

 





Dies und Das




Chinesischer Drachen


Feng Shui

 

Lao-Tse



 

Lao-Tse



Das Härteste in der
Welt
wird vom Weichsten
und Geschmeidigsten bezwungen
Das lückenlos Undurchdringliche
Wird vom Gestaltlosen durchdrungen.

Daher weiß man:
Nicht gegen die Natur handeln
Und alle Dinge
gedeihen.

Belehren ohne Worte
Im Nicht-Tun verweilen
Wenigen gelingt es.

(TaoTeKing 43)

 

Altar für Steingötter auf Cheung Chau
Hong Kong Dia - Show
Ching Ming

Buddha im Po Lin Kloster

H O N G K O N G
~ Eine aufregende Stadt ~


Religion und Philosophie

Drei große Glaubensrichtungen bestimmen seit zweieinhalb Jahrtausenden die Denkweise der Chinesen: Konfuzianismus, Taoismus und Buddhismus. Da die Kommunistische Partei in der Volksrepublik versucht hat, das religiöse und philosophische Erbe zu unterdrücken, kann man es nirgendwo besser als in Hong Kong erleben.

Konfuzianismus ist der Begriff für Philosophien und politische Vorstellungen in China, die sich selbst in die Tradition des Meister Kong (lebte von 551 bis 479 v.Chr. im Norden von China), und seiner Schüler stellen. Konfuzius wurde von seinen Anhängern als Vorbild und Ideal verehrt. Seine moralischen Lehren, seine rituellen Schriften und seine Lebensweise wurden als mustergültig angesehen. Der Name Konfuzius ist die latinisierte Version von Kong Fuzi (Kongzi), dem Ehrentitel des Meister Kong


Der Große Vollendete Höchste Weise und Erste Lehrer

Das Leben des 'Konfuzius' ist durch den Kranz der Legenden hindurch nicht mehr zu bestimmen. Sowohl über seine Herkunft als auch über seinen tatsächlichen Lebensweg gibt es verschiedene, sich völlig widersprechende Beschreibungen. Lediglich die Tatsache, daß es einen wandernden Lehrer dieses Namens gab, dieser in Lu, in der heutigen Provinz Shandong lebte und es einige schriftliche Werke gibt, die ihm zugeschrieben werden.

Ziel seiner Lehren war es die mythologische und religiösen Wertesysteme des chinesischen Feudalreiches zu restaurieren.

Der Konfuzianismus als Religion - das heißt die Altchinesische Religionsform, der Konfuzius selbst anhing und die er förderte, die aber nicht durch ihn begründet wurde - spielt heute nur noch eine geringe Rolle in China. In den meisten betroffenen Ländern sind heute Buddhismus und Taoismus die dominanten Religionen. Chinesen sehen hier jedoch keine Konkurrenz, sondern eine Art Koexistenz, da jede 'Religion' seinen eigenen 'Aufgabenbereich' hat. Konfuzianismus ist im eigentlichen Sinne keine Religion, sondern eine praktisch orientierte, moralische Philosophie.

Lao-Tse
Lao-Tse

Die Taoistische Lehre wird der legendenumworbene Gründergestalt Lao-Tse (Ehrentitel 'alter Sohn') zugeschrieben, der um 600 v.Chr. gelebt haben soll. Über sein Leben ist sehr wenig bekannt, er soll Archivar in Lo-yang, der Hauptstadt der Chou-Dynastie gewesen sein, doch soll er, enttäuscht darüber, daß seine Lehren und Ratschläge so wenig befolgt wurden, gegen Ende seines Lebens das Land, auf einem schwarzen Wasserbüffel reitend, verlassen haben.

Das Lao-Tse zugeschriebene Werk Tao-te-ching umschreibt in 81 Kapiteln den Begriff 'Tao', der jedoch nicht genau definiert wird, so daß der eigentliche Sinn des Tao-te-ching dunkel bleibt. Tao stellt keine persönliche Gottheit dar und wird übersetzt mit Weg, Urgrund, Ungrund, Ursprung, Ratio, Logos. Das Tao erzeugt das Eine, daraus entsteht die Zwei, diese bringt die Drei hervor und daraus entstehen alle Dinge. Das Tao ist gewissermaßen das immanente Weltgesetz, das Gesetz der Natur, das dem fließenden Wasser gleicht; der Mensch soll sich ihr durch »wu-wei« (= Nicht- Handeln, sich nicht einmischen) anzugleichen suchen. Damit steht die Lehre vom Tao im Gegensatz zum Konfuzianismus, der als Staatsphilosophie mehr auf die Befolgung äußerer Riten gerichtet ist. Im Taoismus dagegen gilt das Streben nach Macht, äußerem Fortschritt und Kultur eher als schädlich. - Die sich auf Lao-Tse berufenden Taoisten versuchten, das Leben durch alchimistische Rezepte zu verlängern und durch Meditation und andere Übungen übernatürliche Kräfte zu gewinnen.

 


Konfuzius - Kong Fuzi  - Meister Kong

Meister Kong

 

Konfuzius sprach:

Etwas lernen und sich immer wieder darin üben - schafft das nicht auch Befriedigung?




Das Leben an einem Ort ist erst dann schön, wenn die Menschen ein gutes Verhältnis zueinander haben. Wie kann man einen Menschen weise nennen, der sich's aussuchen kann und sich doch nicht dort niederläßt, wo die Menschen gut zueinander sind?


Reichtum und Ansehen - das wünschen sich die Menschen. Kann man jedoch nicht auf anständige Weise dazu gelangen, dann sollte man sich weder um das eine noch um das andere bemühen

 

Der Edle ist mit seinen Pflichten vertraut; der Gemeine sieht nur seinen eigenen Vorteil

 

Um die Ausübung eines Amtes kümmere sich nur, wer kompetent dafür ist


Der Weise ist frei von Zweifeln. Der Sittliche ist voll Zuversicht. Der Mutige ist ohne Furcht

 

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