
Epirus
ist der nordwestliche Teil des griechischen Festlandes. Westlich
grenzt Epirus ans ionische Meer, nördlich an Albanien,
nordöstlich an West Makedonien, östlich an Thessalien
und südlich an Etoloakarnania.
Es
besteht aus vier Landkreisen, Thesprotia, Ioannina, Preveza
und Arta.
Epirus
wird imaginär in zwei Zonen geteilt, die Gebirgszone
mit den Hunderten von Dörfern die von den jungen Leuten
verlassen werden, sowie die Flachland- und Küstenzone
wo die Städte enormes Wachstum haben. Immer weniger junge
Leute möchten die harte Arbeit der Viehzucht ausüben.
An
den Küstenregionen und in den großen Tälern
von Thesprotia, Arta und Preveza ist der wirtschaftliche Aufschwung
verlockend.
Die
Flora und Fauna von Epirus ist beachtenswert. Trekking und
Wandern sind Inn, da bieten sich die wunderschönen Landschaften
von Epirus nur an. Seen und Flüsse runden die Naturschönheit
ab. Das gibt den Leuten die noch nicht in die Städte
gezogen sind Hoffnung.
Epirus
ist die gebirgigste Region Griechenlands. Die Pindos Gebirgsreihe
sieht auf Landkarten und Satellitenbildern aus wie das Rückrad
Griechenlands. Einige der wichtigsten Berge sind:
Smolikas,
Grammos, Tympfi, Tsoumerka oder Tzoumerka, Mitsikeli, Olytsikas
oder Tommaros, Souli und Xirovouno.
Durch
die vielen Regenfälle in den Ebenen und dem Schnee auf
den Bergen, sind mehrere Flüsse entstanden. Die Größten
von ihnen sind:
Arachtos,
Louros, Kalamas oder Thyamis, Aoos der bis nach Albanien reicht,
Acheloos und der legendäre Acheron.
Acheron
Ca.
35 Km von Igoumenitsa aus befindet sich der Ort Glyki.
Hier können Sie entlang am Fluss spazieren bis zu den
Quellen ca. 3 Km weiter.
Acheron
ist der Sage nach der Eingang zum Hades ( Hades der Gott der
Unterwelt/Toten) der Unterwelt in ihm soll Trauer und Leid
fließen.
Der
Name kommt aus dem Altgriechischen und stellt sich zusammen
aus dem gr.Verb
peo (reo = fließe ) und gr. ax (ach = Trauer, Leid)
In
einer Höhle, der Hauptquelle, soll ein Drache gelebt
haben, der das Wasser vergiftete. Die Leute haben ihm, immer
der Sage nach, Menschenopfer gebracht, damit der Fluss sauber
blieb. Den Drachen soll der Heilige Donatos getötet haben
und seit dem wäre das Wasser süß und sauber.
Das
Wasser des Acheron sammelte sich aus den vielen Quellen und
bildete starke Strömungen und Wasserfälle, die sich
in den See des Hades Acherusia schütteten. Dieser See
ist mittlerweile ausgetrocknet. Der Fluss fließt durch
das Tal von Fanarion und vereinigt sich mit den Flüssen
Kokytous und Periflegethonta und gelangen in der Bucht von
Splanza ins ionische Meer.
Die
Landschaft ist wunderschön und typisch für Epirus.
Der Fluss fließt in einem Tal zwischen üppiger
Vegetation. Überall spenden große Platanen ihren
Schatten so das ein Besuch auch an heißen Tagen angenehm
ist.
Ein
paar Meter hinter dem Eingang finden Sie eine Wanderkarte
um sich orientieren zu können. Überall gibt es kalte
Quellen, die aus dem Boden sprudeln. Stellenweise gibt es
kleine Brücken um den Acheron zu durchqueren, oder Sie
müssen durch den Fluss gehen. Das Wasser ist Kniehoch
und die Strömung schwach. Deshalb ist es empfehlenswert
mit kurzen Hosen und geeigneten Schuhen zu gehen, die auch
nass werden können.
Kontrastprogramm
bot dann der Aufenthalt in Ioannina! Stadt, Hektik, Abgase:
alles, was man zu Hause auch hat!

