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Dies und Das

 


Taverne

Kirchen und Klöster sollten Sie nur in angemessener Bekleidung besichtigen - d.h. Frauen in Röcken, die das Knie bedecken und Männer in langen Hosen. Die Schultern sollten bedeckt sein - also keine
Träger-Shirts
oder
ähnliches.

 

Ouzo
 

 


 

 

Zuccini

Gebratene Zucchini - einfach und köstlich



Eine sehr einfache und trotzdem köstliche Vorspeise..auch als Beilage geeignet:

 

Zuchini in Scheiben (ca.5 mm dick) schneiden, in einer Mischung aus Mehl,
Salz und Pfeffer
wenden und dann
in kaltes Wasser
tauchen -
so werden die
Scheiben schön knusprig!

In einer Pfanne ausreichend Olivenöl (die Zuchinischeiben dürfen ruhig "schwimmen") erhitzen und die Scheiben auf beiden Seiten knusprig braun braten.
Schnell, einfach und gut
Wer Auberginen mag - damit geht`s auch. Dazu Weißbrot und ein Glas gut gekühlter Retsina.

 

 


Retsina Wein

 
Kassiiopi
Griechenland Land der Götter
Korfu
Korfu


Zu viel Urlaub hatte ich und sollte den endlich abbauen ... das war im März 1988. Kurz zuvor hatte ich mir ein neues Auto geleistet und hatte unheimlich Lust damit zu fahren, also überlegte ich mir, fahr doch einfach in die Schweiz.

Ist ja sehr schön da - aber bleiben wollte ich nicht. So bin ich am dritten Tag dann weiter nach Italien gefahren. Aber auch in Bella Italia wollte ich dieses Mal nicht bleiben.

Nun sehe ich den Besucher schon etwas belustigt lächeln, ich bin ein bekennender Fan von Romy Schneider und JA auch ihre Sissi Filme mag ich sehr! Deshalb ist es auch Romys Schuld das ich weiter nach Griechenland und da zuerst nach Korfu fuhr.

Nun hatte ich noch 5 Wochen vor mir, nicht wirklich der Typ der Abenteuer sucht, ließ ich mich diesmal darauf ein und habe es nicht bereut. Griechenland ist Leben.

So fuhr ich dann am nächsten Tag los, um abends noch die letzte Fähre in Brindisi zu bekommen und ich hatte Glück - kam noch gerade richtig.

Auch bei der Überfahrt hatte ich Glück, sie verlief ruhig und ohne Probleme.

Anek Lines

Die Ankunft auf Korfu war ein wahrhaft prächtiges Spektakel und brachte mich zum ersten Mal meiner Reise wirklich in Urlaubs Stimmung.

Kalimera Griechenland  (Guten Tag)

kaló taxídi (gute Reise)


Corfu - Korfu

Die Ankunft auf Korfu war ein wahrhaft prächtiges Spektakel und brachte mich zum ersten Mal meiner Reise wirklich in Urlaubs Stimmung.

Die größte der Ionische Inseln ist Korfu. Sie liegt ca. 2,5 km vom Festland entfernt und ist gleichzeitig die nördlichste und westlichste der griechischen Inseln. Korfu ist ca. 60 km lang und maximal 28 km breit. Die Einwohnerzahl liegt bei ca. 100.000 Menschen. Die meisten Einwohner -ca. 30 % - leben in der Hauptstadt Kerkrya (Korfu Stadt). Mit 900 Metern ist der Pantokrator der höchste Berg der Insel.
Korfu zeichnet sich von den meisten griechischen Inseln durch seine reichhaltige und grüne Vegetation aus. Deshalb wir Korfu auch oft, als die grüne Insel Griechenlands bezeichnet.

Zu finden ist hier typische Mittelmeervegetation aber auch viele subtropische Pflanzen sind hier anzutreffen. Große Teile der Insel sind mit uralten Olivenhainen bedeckt. Zypressen und Pinienwälder bieten Schatten und Erholung. Die Insel ist umgeben vom türkisfarbigen ionischen Meer und hat besonders an der Westküste viele schöne Strände, die zum Baden anregen.

Lange Sandstände, einsame Badebuchten mit glasklarem Wasser runden das Ganze zu einer idealen Urlaubsinsel ab. Korfu, die grüne Insel, ist bekannt durch ihre üppige und artenreiche Vegetation. Das Landschaftsbild wird durch Olivenbäume, Akazien, Platanen, sowie Orangen- und Zitronenbäume geprägt. Empfehlenswert ist ein Besuch der Inselhauptstadt Kerkyra mit ihrer venezianischen Prägung. Der malerische alte Ortskern, der lebhafte Hafen und die griechische Lebensfreude bestimmen das Bild dieser Stadt. Hier findet man unzählige kleine Geschäfte, in denen man typisch griechisch einkaufen kann. Den Tag ausklingen lässt man mit einer guten Fischplatte und einem Glas Wein in einer der vielen Tavernen auf Kerkyras romantischen Plätzen.

In Griechenland herrscht wie bei uns Rechtsverkehr. Die großen Städteverbindungen und die meisten Küstenstraßen sind gut ausgebaut, wenn auch zum Teil verkehrsreich. In den Bergregionen findet man auf den Hauptverbindungsstrecken gute Straßenverhältnisse vor, während kleinere Straßen eng, kurvig und zum Teil in einem Zustand sind, die vorsichtiges Fahren zur Bedingung machen. Die Griechen fahren durchaus mit südländischem Temperament. Hupen dient nicht nur als Warnsignal, sondern auch zum Gruß von Freunden, auch wenn Hupen innerhalb geschlossener Ortschaften eigentlich verboten ist. Straßenschilder entsprechen der international gebräuchlichen Symbolsprache.

In geschlossenen Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, auf Landstraßen von 80 km/h und auf Schnellstraßen 100 km/h. Verkehrssündern (auch ausländischen Fahrern) drohen für unsere Begriffe drastische Strafen. Auch wer "nur" zu schnell fährt, muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Polizisten, die eine Armbinde mit der Aufschrift "Tourist Police" tragen, verfügen über Fremdsprachen-
Kenntnisse. Es besteht Anschnallpflicht, die Promillegrenze liegt bei 0,5!

Korfu hat viel Sehenswertes zu bieten. Da die Insel jedoch nicht sehr groß ist, wird nicht viel Zeit benötigt um das Wichtigste gesehen zu haben. Die St. Spiridon Kirche, das Vlacherna-Kloster, die Mäuseinsel bei Kanoni und die Festungsanlagen zu besuchen oder durch die eleganten Boutiquen und Kunstläden in den venezianischen Gassen hinter dem bekannten Liston-Platz zu flanieren nimmt höchstens 3 - 4 Tage in Anspruch.

Festung Korfu

 



Frau

"Alter Grieche in der Taverne" oder "alte Griechin sitzt vor der Haustür" sind bei Touristen beliebte Fotomotive. Kann man auf ein derartiges "Fotomotiv" nicht verzichten, sollte man jedoch vorher fragen bzw. mit "Händen und Füßen" zu verstehen geben, was man möchte. Wie würden Sie reagieren, wenn eine Gruppe Touristen an Ihrem Haus vorbeikommt , Sie sitzen gerade draußen auf einer Bank und die Touristen stellen sich im Halbkreis auf,
um Sie zu fotografieren - und das fast täglich???


Komboloi : Ein Sprichwort sagt: "Eine Frau mit zwei Männern ist wie ein Komboloi ohne Perlen".

Die Geschichte des Komboloi, das wörtlich übersetzt "Knoten" heisst, reicht weit in das alte Aegypten zurück. Ähnliche Ketten hat man in Pharaonengräbern gefunden, doch auch aus Indien und China sind die meist aus sehr wertvollen Materialien gefertigten Perlenschnüre bekannt. In der arabisch-islamischen Welt dienten solche Ketten erstmals religiösen Zwecken. Die Perlen markierten durch ihre Form und Grösse die Reihenfolge der Suren des Korans, die der Gläubige sprechen musste. Als Mönche diese Gebetsketten in das Abendland brachten, entwickelte sich daraus der christliche Rosenkranz.

Nach Griechenland kamen die Schnüre dann mit den Flüchtlingen aus Kleinasien nach dem griechisch-türkischen Krieg im Jahr 1922. Eine Familie aus Smyrna begann in Kokkinia, einem Arbeiterstadtteil bei Piräus, mit der Produktion der ersten Komboloi. Zwar konnten sie sich in der orthodoxen Kirche als Gebetsketten nicht durchsetzen, doch als Schmuckaccessoire wurden sie begeistert aufgenommen. Edle Ausführungen der Kette entstanden aus Perlen von rauchigem Bernstein oder von schwarzer und roter Koralle und zeugten vom Wohlstand des Besitzers. In der Regel wurde das Komboloi aber aus Holz, Muscheln, Haselnüssen und sogar Olivenkernen angefertigt, so dass auch die unteren Schichten sich das Spielzeug leisten konnten.

~ weiter ~
dbm - 2000