Perdika

Entlang
der Küstenroute zwischen Sivota und Parga liegt Perdika,
das größte traditionelle Dorf der Gemeinde Thesprotia,
30 km südlich von Igoumenitsa gelegen. Perdika hat eine
beneidenswerte Geschichte und bietet seltene Landschaften
bestehend aus Hügeln, Schluchten, Flachland, Wäldern
und Flüssen, sowie wunderschöne Küsten von
zehn Kilometer Länge und mehr, wie zum Beispiel Mega
Drafi (an der Grenze zwischen Perdika und Sivota gelegen),
Agia Paraskevi, Agali, Sofas, Kastonisi, Arillas, Stavrolimenas,
Prapamali, Karavostasi und viele Kleinere.
Perdika
selbst liegt ca. 2 km vom Meer auf einem großen Hügel.
Nahe Perdika, über der Position 'Skaloma' herrscht Arillas
(die alte Akropolis), wo zwei Ansiedlungen die Gemeinde Perdikas
bilden.
Dreimal
täglich fährt ein Bus nach Igoumenitsa, der Hauptstadt
der Verwaltungseinheit Threspotia. Die Route führt über
eine Straße an der Küste, durch Plataria und Sivota
und vom Hinterland durch die Gemeinde von Karteri, wo die
Nationalstraße von Athen nach Igoumenitsa entlangführt.
Perdika
ist eine ruhige Ortschaft mit 3500 Einwohnern, in der man
sich einfach wohl fühlen muss. Es hat einen wunderbaren
Ortskern, wo sich die Leute allabendlich zu einem Plausch,
Gläschen Wein/- Bier treffen. Dort werden die Sorgen
und Anliegen unter den Dorfbewohnern besprochen und so manches
Geschäft abgeschlossen. Ringsherum haben Metzgerei, Friseur
und andere Supermärkte täglich bis 22.00 Uhr geöffnet.
Restaurants, Eisdielen, Cafés und andere Lokale bieten
auch ein umfangreiches Nachtleben an.
Wenn
Sie in Epirus sind, ist ein Besuch auf jeden Fall empfehlenswert.

Parga

Parga
ist ein idyllischer Urlaubsort zwischen Igoumenitsa und Preveza
(je 50km Entfernung). Er liegt in einer kleinen Bucht mit
vorgelagerten Inseln. Die Stadt hat großen venezianischen
Einfluss, drum ähnelt Sie den ionischen Inseln.
Im
Sommer strömen Urlauber aus der ganzen Welt ein, um Parga
und die kleinen Buchten in der Nähe zu entdecken. Da
seit Jahrzehnten sehr viele Urlauber nach Parga kommen, ist
das Angebot der Tourismuswirtschaft groß. Hier finden
Sie jede Menge Tavernen und Restaurants, für das Nachtleben
ist mit Bars und Discos für jeden Geschmack etwas dabei.
Parga
hat ca. 2500 feste Einwohner. Der Ort ist Amphitheater ähnlich
um die ganze Bucht gebaut.
Die
Burg von Parga
Auf
einem Hügel liegt die alte Burg von Parga, "Erimokastro"
genannt.
Diese wurde zum Schutz der Bewohner gegen Angriffe von Land
und See gebaut. Der Hügel schien für diesen Schutz,
von der Natur wie mit Absicht gebaut. Die Burg war sehr effektiv
und konnte die meisten der Angreifer abwehren, u.a. Türken,
Albaner und Piraten. Erste Zeugnisse zur Entstehung soll es
vom Jahre 1360 geben.
Eine
Legende über Parga
Es
gibt eine Legende, nach der ein Schäfer eine Ikone der
Maria Mutter Gottes in einer Höhle an der Stelle vom
heutigen Parga fand, vor der eine heilige Flamme brannte.
Das ursprüngliche Dorf, das heute Paleoparga genannt
wird war an anderer Stelle in der Nähe. Er berichtete
es den anderen Leuten, die dort wohnten, und alle gingen und
holten die Ikone nach Paleoparga. Die Ikone verschwand aber
und wurde wieder in derselben Höhle gefunden. Nach diesem
Wunder zogen viele Leute zu dieser Gegend und so entstand
das heutige Parga. Die Ikone wird Panagiopoula genannt und
ist der der Kirche Agios Nikolaos auf einer der kleinen Inseln
vor Parga zu sehen.
Es wird gesagt das sogar der Name Parga vielleicht von der
Ikone stammt und zwar durch Abkürzungen von Panagia (Allerheilige
Mutter Gottes) zu Hyperagia > Peragia > Paragia >
Parga.
