Preveza
Hauptstadt
der Präfektur Preveza ist die gleichnamige Stadt nicht
weit vom antiken Nikopolis. 290 v.Chr. von Pyrrhus gegründet,
wurde sie später nacheinander von den Venezianern, Franken
und Türken erobert.
Preveza
ist eine malerische Stadt mit engen Gässchen in der Altstadt
und einer venezianischen Festung, schöne landschaftliche
Umgebung, sowohl Ferienziel als auch Ausgangspunkt für
Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Es
liegt am ambrakischen Golf und hat einen wunderschönen
langen Sandstrand, den Monolithi, 10 Minuten von der Stadt
entfernt. Vor allen Dingen hat es einen internationalen Flughafen,
der einer der sichersten Flughäfen der Welt ist, weil
er auf drei Seiten vom Meer umgeben ist!


Thessaloniki

Thessaloniki,
Hauptstadt Makedoniens, ist mit ca. 1.200.000 Einwohnern die
zweitgrößte Stadt Griechenlands und eine der ältesten
Städte Europas.
Gegründet
wurde Thessaloniki im Jahre 315 v.Chr. auf einer prähistorischen
Ansiedlung, die bis ins Jahr 2300 v.Chr. zurückgeht,
durch Kassander (Kassandros), den König von Makedonien.
Der König Kassander benannte die Stadt nach seiner Frau,
Thessaloniki, die die Schwester von Alexander dem Großen
war. Seitdem wurde Thessaloniki zur wichtigsten Stadt von
Makedonien.
Während
der römischen Zeit entstand der Hafen von Thessaloniki,
der die wichtigste Handelsverbindung zwischen dem Norden und
dem Osten-Westen war. Viele fremde und reiche Kaufleute lebten
entweder zeitlich begrenzt oder für immer in Thessaloniki.
Die Stadt wurde ein sehr wichtiges Handelszentrum. Später
besuchte Apostel Paulus die Stadt, der die "neue"
Religion predigte und seine zwei Schreiber an die Christen
aus Thessaloniki hinterließ. Galerius, einer der beiden
Herrscher des oströmischen Reiches wählte Thessaloniki
zu seinem imperialen Sitz im Jahr 300 n.Chr. aus.
Für
mich war Thessaloniki ein Schock. Nach so viel schöner
Landschaft und Einsamkeit, war eine total hektische, betriebsame
griechische Großstadt einfach nicht nach meinem Geschmack.
Also nichts wie weg ... Schon am nächsten Tag, bin ich
gemütlich über Landstraßen nach Katerini aufgebrochen.
Welch ein Glück! Die Fahrt war beeindruckend, der Olymp
ragt auch beherrschend über seinem Landstrich.
Katerini
ist ein wunderschönes kleines Dorf, genau richtig um
sich zu erholen und Kraft zu tanken.
Den
nächsten Tag fuhr ich auf den Olymp. Man kann bis auf
1200 m hoch mit dem Auto fahren, dort ist dann ein großer
Parkplatz und eine Brücke über den Gebirgsbach.
Zeus
hatte leider keine Audienz für mich, wer weiß,
wozu es gut war ;-)
Meine
Reise näherte sich nun doch so langsam dem Ende zu und
ich entschied nicht nach Delfi zu fahren, sondern mir das
für ein andermal aufzubewahren. So begann für mich
drei Tage später die Rückreise nach Igoumenitsa.
Ich
bekam die letzte Fähre um 19 Uhr die ein wenig Verspätung
hatte, kam am nächsten Tag um 14 Uhr in Ancona an und
war um 20 Uhr an der Schweizer Grenze. Von da hatte ich noch
ungefähr 2 1/2 Stunden dann war ich wieder wohlbehalten
zu Hause.
Es
waren schöne Wochen in Griechenland. Ich habe viel gesehen,
bin ca. 2000 km in Griechenland unterwegs gewesen, habe viele
nette Menschen getroffen und kennengelernt, die griechische
Musik lieben gelernt, sehr zum Leidwesen meiner Freunde, die
mit mir im Auto mitfahren müssen ;-). Ich versäume
auch jetzt noch keine Möglichkeit an einer Buzuki-Musik-Nacht
teilzunehmen.
Die Griechen sind genau so gastfreundlich und hilfsbereit,
wie sie immer beschrieben werden. Das ich selbst sehr oft
für eine Griechin gehalten wurde hat mich amüsiert,
allerdings gibt es tatsächlich sehr viel blonde, blauäugige
Griechen ...
Insgesamt
war ich ca. 4000 km unterwegs gewesen mit meinem neuem Auto,
das sich wirklich tapfer gehalten hat bei den vielen Gebirgsstrecken.
Es
war eine Reise, die ich nicht bereut habe, erholt habe ich
mich jedoch nicht ...
