Comino

Über
lange Jahre hinweg galt Comino als unsicherer Ort, dennoch war die Insel
zeitweise bewohnt.
Im
Jahr 1416 baten die Malteser den aragonesischen König Alfons V.
einen Turm auf der Insel errichten zu lassen, um die Kosaren, die die
Insel zu ihrem Stützpunkt erwählt hatten, abzuschrecken. Aber
die Bevölkerung musste zweihundert Jahre warten, bevor mit der
Arbeit begonnen wurde. Der Turm von Comino wurde unter dem Großmeister
Alof de Wignacourt 1618 fertigestellt.
Trotz
des schützenden Turmes sträubten sich die Leute, Comino zu
ihrem Heimatort zu machen, so dass die alte Kirche 1667 profanisiert
wurde, da sie verfallen war. Im Jahr 1716 wurde sie wieder aufgebaut
und erneut geweiht, da die Bevölkerung auf der insel in der Zwischenzeit
gewachsen war.
Mit
den wenigen ansässigen Familien und vereinzelten Hotels hat Comino
auch heute noch den Anstrich einer vergessenen, aber wunderschönen
Insel.

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