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Malta Insel  im Herzen des Mittelmeers

 

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Malta- Nationalmuseum der Schönen Künste

Nationalmuseum der
Schönen Künste

 

 

 

 

Büste aus weißem Marmor des Maltesers Antonio Sciortino

Büste aus weißem Marmor
des Maltesers Antonio Sciortino

Valletta

Valleta - Terminus

Als Großmeister Jean Parisot de la Valette den Grundstein für die "Humilissima Civitas Vallettae" legte, dachte er sicherlich nicht an eine Stadt mit eleganten Palästen, da Valletta als Festung zum Schutz der beiden Häfen auf jeder Seite der felsigen Halbinsel gegründet wurde.

Zuerst entstanden die Auberges, die Unterkünfte der Ländergruppen, in welche die Ritter unterteilt waren. Andere Gebäude folgten, bis die ganze Stadt von imposanten Palästen und Kirchen voll war.

Baugrund ist immer noch wertvoll in Valletta und keins der alten Gebäude bleibt ungenutzt: in einer Auberge befindet sich der Sitz des Premierministers, in einer anderen ein Museum, in einer dritten ist die Hauptpost untergebracht und weitere zwei werden von Ministerien genutzt.

Ein paar alte Teile Vallettas wurden aber auch abgerissen; diese Relikte aus vergangenen Jahrhunderten waren zwar idyllisch und malerisch, gleichzeitig aber auch elend und ungesund. Die Neubauten wurden jedoch geschmackvoll gestaltet und harmonieren mit den älteren Häusern in Valletta.

Für diejenigen, die sich für Militärgeschichte interessieren, gibt es im Kriegsmuseum im Fort St. Elmo eine exakte Kopie des unterirdischen Kriegsraumes im Lascaris-Graben.

Valletta kann sich dreier Pfarrkirchen und einer Reihe anderer Kirchen rühmen, aber der ganz Stolz gilt doch der Kathedrale des Heiligen Johannes, St. John's Co-Cthedral. Das schlichte Äußere steht im krassen Gegensatz zu dem reichen Innenraum. Kein Fleck blieb unverziert, die Wände sind behauen und vergoldet, und das bemalte Gewölbe stellt ein Meisterwerk Matthia Pretis dar. Vierhundert Marmorplatten sind in den Fußboden eingelassen; auf den Platten prangen die Wappen der bedeutendsten Ordensmittglieder.


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