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Schwäne
 
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Schwan

 

 

Im Winter kann man in Mitteleuropa noch zwei andere große, weiße Wasservögel beobachten: den Singschwan und den Zwergschwan. Beide haben gelbe Felder im Schnabel.
Der Singschwan ist so groß wie der Höckerschwan, trägt seinen Hals aber meist gerade, nicht S-förmig. Er lässt ein lautes Trompeten hören. Der Vogel brütet an Weihern und Seen in Skandinavien und auf Island. Als Wintergast sieht man ihn in Mitteleuropa auf Weihern, Seen und großen Flüssen. Zur Nahrungssuche fliegen die Schwäne auf Wiesen und Felder. Im März ziehen sie wieder nach Norden ab. Ähnlich, aber deutlich kleiner ist der Zwergschwan, der in Mitteleuropa ebenfalls nur als Wintergast zu beobachten ist.

Der Höckerschwan kann mit seinem langen Hals noch Wasserpflanzen in 1m Tiefe erreichen. Er ist der bekannteste Schwan in Europa.

Höckerschwan
Größe: Bis 1,52 m lang
Flügelspannweite bis 2,60 m
Gewicht bis 22,5 kg

Merkmale: Das Gefieder ist bei Männchen und Weibchen ganz weiß. Der Schnabel ist orangerot mit schwarzer Spitze und schwarzem Grund. Auffällig ist der schwarzer Höcker oberhalb der Schnabelwurzel. Schwanenjunge haben ein graubraunes Daunenkleid, im Jugendalter wird es hellbraun und weiß.

Ernährung: Höckerschwäne fressen Wasser- und Uferpflanzen. Sie gründeln im Flachwasser und weiden auch Gras ab. Fortpflanzung: Sie bauen ein umfangreiches Nest aus Schiffhalmen und anderen Wasser- und Uferpflanzen und legen einmal im Jahr ab April 5 bis 8 graugrüne Eier mit weißlichem Kalküberzug. Vorkommen: Halbwilde Vögel sind auf größeren Weihern, Seen und langsam fließenden Flüssen anzutreffen. Wilde Höckerschwäne gibt nur noch auf wenigen Seen. Er ist über begrenzte Gebiete in Europa und Asien verbreitet.

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© by Martina -  August 2004